Sprechprobe (Intern) Viking

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Viking

Vollblut-Wikinger
Sprechprobe
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Hallo Brüder und Schwestern!

Man nennt mich Fabi und dies ist mein erster Post.

Die Welt rund um Audio-Engineering, Synchronsprechen, Voice Overs und Hörbücher fasziniert mich von klein auf und im letzten Jahr streckte ich nun meine Arme auch hobbymäßig in entsprechende Richtungen aus.

Ich freue mich auch hier auf neue Gesichter zu stoßen, die die Faszination Sprechen teilen.

Equipment:

Umgebung: Kabine (140cmx200cm), ausgekleidet mit Decken
Mikrofon: Neumann TLM 103
PreAmp: DBX286s / Zoom H5
Effektgerät (dient auch zum Mixing auf Stereo, falls gewünscht): Roland VT3
Audio-Interface: Scarlett2i4
Handy Recorder: Zoom H5
Software: Adobe Audition

Dieser Post ist in 2 Sektionen unterteilt:

(1) die aktuellen Sprachproben.
(2) Einmal die veralteten Sprachaufnahmen (schlechtere Akustik, schlecht ausgepegelt, Hintergrundgeräusche)

Ich werde Teil (2) in diesem Post eingebettet lassen damit der Fortschritt durch die hilfreichen Forentipps auch für andere Hoertalker weiterhin sichtbar sein wird.

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(1)

Hier nun eine Übersicht meiner aktuellen Sprechproben, alle natürlich unbearbeitet und aufgenommen mit dem Neumann TLM 103, welches an das Zoom H5 angeschlossen wurde:

Erzählertakes

Bearbeitet (Noise Gate, De-Esser, Kompressor, EQ, auf -16 LUFS normalisiert) :

 


Unbearbeitet:

 

Hey, du (bearbeitet)
 

Verrückt
 

Kleines fröhliches Wuselwesen
 

Wütender Schuft
 

Alt
 

Einschüchternd
 

Groß und hohl
 

Grunzend
 

Alchemistenopa
 

Planend
 

Russischer Geheimagentenschnösel
 
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(2)

ACHTUNG! VERALTETE AUFNAHMEN! SCROLLT BITTE HOCH FÜR DIE NEUEREN!


Willkommen!

 

Erzählerprobe:

 



Ängstlich

 


Ausgeglichen

 


Bayerisch

 


Beeindruckt

 


Betrunken

 


Berlinerisch

 


Betroffen

 


Entschlossen

 


Erwartungsvoll

 


Erzürnt

 


Französischer Akzent (Übertrieben)

 


Genervt-Wütend (Dünner Oger)

 


Gestresst

 


Hasserfüllt

 


Leicht durchgedreht

 


Mutig

 


Spanischer Akzent (Übertrieben)

 


Überraschte Freude

 


Vorfreude

 


Panisch-Trauer,Geheule

 


Das war's!

 


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Hier noch ein kleines Nebenprojekt: Orkstimmen

Hier klicken für die Sprachprobe "Orkische Charaktere" (bearbeitet)

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Ich danke dir vielmals für dein Gehör und deine Zeit!

Mit den nordischsten Grüßen,

Viking aka Fabi

 
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Lupin Wolf

Klaus S. - The Evil Master of Deasaster
Sprechprobe
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Was soll ich sagen - schöne teure Ausrüstung. Die Kabine hält ein paar Tiefbassige Resonanzen. Aber ich denke das dürfte gehen.

Vom Schauspiel her: ruhig Brauner, nciht so schnell sprechen. Dich hetzt doch keiner, oder etwa doch? - Soll heißen: du sprichst einfach zu schnell. Nimmt dir viel von der natürlichkeit.
Und da wir bei natürlichkeit sind: die Emotionen kauf ich dir allesammt nciht in den Sprechproben ab. Bei wütend bist du mir zu gebremst, verunsichert klingt auch irgendwie anders, freuen würde ich mich auch intensiver udn das ängstliche ist höchstens nervös. Lass doch mal richtig die Sau raus am Mikro. Das jetzt dazu in Kurzform.
 

Viking

Vollblut-Wikinger
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Was soll ich sagen - schöne teure Ausrüstung. Die Kabine hält ein paar Tiefbassige Resonanzen. Aber ich denke das dürfte gehen.

Vom Schauspiel her: ruhig Brauner, nciht so schnell sprechen. Dich hetzt doch keiner, oder etwa doch? - Soll heißen: du sprichst einfach zu schnell. Nimmt dir viel von der natürlichkeit.
Und da wir bei natürlichkeit sind: die Emotionen kauf ich dir allesammt nciht in den Sprechproben ab. Bei wütend bist du mir zu gebremst, verunsichert klingt auch irgendwie anders, freuen würde ich mich auch intensiver udn das ängstliche ist höchstens nervös. Lass doch mal richtig die Sau raus am Mikro. Das jetzt dazu in Kurzform.
Moin Lupin, danke für deine, wie es scheint, negative Kritik.

Das mit dem "zu schnell Sprechen" höre ich ab und an auch aus meinem Bekanntenkreis, ich versuche bei zuküntigen Aufnahmen mehr darauf zu achten, danke dafür.

Zum Thema "Sau rauslassen am Mikrofon": Ich würde es liebend gerne. Ich kann verstehen dass es gepresst klingt, weil es gepresst ist, jedoch nicht alles.

Ich kenne bisher aber nur eine Möglichkeit dieses "Rumbrüllen können" umzusetzen: Den Gain des PreAmps runterschrauben, sodass ich mehr Spielraum bis zur -6 dB Grenze / Übersteuerung habe. Doch mein Problem ist, dass das alles dann wirklich extrem leise und körperlos wirkt, wenn du weißt was ich meine.

Ich habe mir mal deinen Ansage-Trailer zu "Märchenrevolution" angehört und ja, in diese Richtung der Dynamik möchte ich auch gehen. Hast du ein paar Tipps für mich (außer den Gain entsprechend einzustellen)? Weiter weg vom Mikrofon? Wie könnte ich denn noch regelrecht ins Mikro brüllen ohne zu übersteuern? Das ist, ganz nebenbei, eine Frage die mich schon sehr lange beschäftigt. Und falls ich hier hilfreiche Tipps dazu bekomme, na dann hat sich die Registrierung ja sowieso schon gelohnt :)

Es wäre noch schön wenn du zu deinen Aussagen ein paar Verbesserungsvorschläge niederschreiben würdest, denn aus deinem Kommentar sehe ich leider bisher keine praktische Möglichkeit mich zu verbessern.

Liebe Grüße,

Fabijan
 
Zuletzt bearbeitet:

Lupin Wolf

Klaus S. - The Evil Master of Deasaster
Sprechprobe
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Nun, du mußt nicht alles brüllen. Nur das du etwas mehr an Emotionen auch zeigen solltest. DAs war mit "Sau raus lassen" gemeint. Du hast eher eine gleichbleibende LAutstärke, in die du versuchst alles an Emotionen unter zu bringen. Aber genau das ist verkehrt. Flüstere wenn es sein muss, geh mit der Stimme rauf und runter wenn es natürlicher klingt. Werde bei wütend ruhig lauter, leiser wenn du zaghaft ängstlich sein mußt. Wein dich aus, schluchze ruhig und schnief bei traurigen dingen ruhig in ein imaginäres Taschentuch, steh nciht stocksteif vor dem Mikro, als hättest du ein Lineal verschluckt - im Gegenteil,auch wenns blöd ausschaut, zappel ruhig herum wenn das Kleiderrascheln nicht zu intensiv durch schlägt. - all sowas fehlt mir zum größten Teil völlig, oder man hört es nciht intensiv genug.

Begeistert könnte auch als schwärmen durch gehen - liegt noch an der Grenze.
Gelangweilt könntest du etwas mehr text verpassen, um das Gelangweilte mehr zur geltung kommen zu lassen. Das könnte auch als eher genervt durch gehen.
Verunsichert klingt nicht mal ansatzweise Verunsichert. Eher wie ein Aalglatter Anwalt, der nur vergessen hat ein paar Unterlagen auf den Tisch zu legen. Nicht wirklich beunruhigt oder nervös, oder gar in Erklärungsnot.
Den Ork lassen wir mal aus
Genervt und Besserwisserisch - das Besserwisserische kommt durch, aber das genervt klingt eher Emotionslos - Arrogant wäre eher die Emotion, die auf die Sprechprobe als Beschriftung passen würde.
Drohend - also wenn ich dein Gesprächspartner in dem Dialog wäre würde ich mich kaum bedroht fühlen.
Ängstlich - die Emotion lebt nciht nur vom ängstlichen klang, auch durch unterschiedliche Lautstärken. Ein zaghaftes Hallo hier, das "was war das" könnte erschreckter sein und das "Ist da jemand ruhig ein wenig lauter plus Verunsicherung".

Nur damit du verstehst was ich meine. Dazu kommt dein enorm schnelles Sprechtempo, das auch einiges davon killt.

Mach dir keinen Kopf, das ist Übungssache und kommt mit der Zeit. Die Freigabe bekommt man mehr für das technische und eine ausreichende Zahl an unterschiedlichen Emotionen für einen Ersteindruck.
 
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Viking

Vollblut-Wikinger
Sprechprobe
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Nun, du mußt nicht alles brüllen. Nur das du etwas mehr an Emotionen auch zeigen solltest. DAs war mit "Sau raus lassen" gemeint. Du hast eher eine gleichbleibende LAutstärke, in die du versuchst alles an Emotionen unter zu bringen. Aber genau das ist verkehrt. Flüstere wenn es sein muss, geh mit der Stimme rauf und runter wenn es natürlicher klingt. Werde bei wütend ruhig lauter, leiser wenn du zaghaft ängstlich sein mußt. Wein dich aus, schluchze ruhig und schnief bei traurigen dingen ruhig in ein imaginäres Taschentuch, steh nciht stocksteif vor dem Mikro, als hättest du ein Lineal verschluckt - im Gegenteil,auch wenns blöd ausschaut, zappel ruhig herum wenn das Kleiderrascheln nicht zu intensiv durch schlägt. - all sowas fehlt mir zum größten Teil völlig, oder man hört es nciht intensiv genug.

Begeistert könnte auch als schwärmen durch gehen - liegt ncoh an der Grenze.
Gelangweilt könntest du etwas mehr text verpassen, um das Gelangweilte mehr zur geltung kommen zu lassen. Das könnte auch als eher genervt durch gehen.
Verunsichert klingt nicht mal ansatzweise Verunsichert. Eher wie ein Aalglatter Anwalt, der nur vergessen hat ein paar Unterlagen auf den Tisch zu legen. Nicht wirklich beunruhigt oder nervös, oder gar in Erklärungsnot.
Den Ork lassen wir mal aus
Genervt und Besserwisserisch - das Besserwisserische kommt durch, aber das genervt klingt eher Emotionslos - Arrogant wäre eher die Emotion, die auf die Sprechprobe als Beschriftung passen würde.
Drohend - also wenn ich dein Gesprächspartner in dem Dialog wäre würde ich mich kaum bedroht fühlen.
Ängstlich - die Emotion lebt nciht nur vom ängstlichen klang, auch durch unterschiedliche Lautstärken. Ein zaghafts Hallo hier, das "was war das" könnte erschreckter sein und das "Ist da jemand ruhig ein wenig lauter plus verunsicherung".

Nur damit du verstehst was ich meine. Dazu kommt dein enorm schnelles Sprechtempo, das auch einiges davon killt.

MAch dir keien Kopf, das ist übungssache udn kommt mit der Zeit. Die Freigabe bekommt man mehr für das technische und eine ausreichende Zahl an unterschiedlichen Emotionen für einen Ersteindruck.
Danke nochmal für deine ausführliche Antwort Klaus.

Ich verstehe schon was du mir sagen willst, dass ich davon weiß habe ich ja auch schon oben geschrieben. Und mir geht es hier wirklich auch eher um den technischen Part, sprich wie setze ich es um. Welcher Durchschnittspegel ist der geeignetste z.B.? Das Rüberbringen auf emotionaler Ebene, behaupte ich mal, schaffe ich mit links, nur macht mir eben die Technik einen Strich durch die Rechnung, was man, wie du sagst, nun doch recht gut erkennen kann an den "gepressten" Emotionen. Ich würde liebend gerne meine freien Emotionen rauslassen ohne dass ich im Kopf an "nicht zu frei, sonst übersteuerst du" denken muss. Ich denke dass das mittlerweile genug Worte waren um meine Situation zu schildern.


Ich dürste nach euren Vorschlägen zur Problemlösung, euren Geheimtipps, oder euren Mitteln dieses Problem zu umgehen.

Liebe Grüße,

Fabi
 

Lupin Wolf

Klaus S. - The Evil Master of Deasaster
Sprechprobe
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Und wenn du einfach nach dem vermeintlich lautesten Emotionen auspegelst und dann alles normal mit der Einstellung einsprichst? Übersteuern wird da dann nichts mehr.
 

Viking

Vollblut-Wikinger
Sprechprobe
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Und wenn du einfach nach dem vermeintlich lautesten Emotionen auspegelst und dann alles normal mit der Einstellung einsprichst? Übersteuern wird da dann nichts mehr.
Wenn ich für die lauten Emotionen den Pegel heruntersetze, mich einen Schritt vom Mikro wegbewege und trotzdem die Vollaussteuerung erreichen möchte, dann haben wir wieder das Problem mit dem "körperlosen" Ton, im Vergleich zur Monolog / Dialog Lautstärke.

Aaaaber: Ich habe mich mal eben tiefer in die Materie gegraben und gemerkt, dass das völlig normal ist! Das ist bei deinem Trailer, verschiedenen Anime-Serien (Ja, Anime da diese Emotionen dort quasi immer übertrieben dargestellt werden) und anderen Beispielen genauso! Das bedeutet also dass ich im Endeffekt schon die Lösung parat hatte, jedoch nicht überzeugt davon war. Jaaa, ich freue mich gerade ein wenig dass mein träges Problemchen zumindest in der Theorie gelöst wurde.

Morgen gibt's emotionale Sprachproben mit Herzblut, versprochen!
 
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jam

Absolut
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Hi Viking, vielen Dank für die vielen Sprechproben! Du hast von Lupin Wolf ja schon einige schöne Tipps bekommen.:)

In der Tat wird für die Freigabe für die internen Projekte in der Regel nur die Technik bewertet. Von der Raumakustik her wären deine Aufnahmen in Ordnung. Allerdings ziehen sich durch die Aufnahmen noch diverse Plopp-Laute. Entweder bist du einen Tick zu dicht am Mikro, oder du könntest versuchen, den Einsprechwinkel etwas zu ändern, um nicht mehr Raumklang in den Aufnahmen zu haben.

Verwendest du einen Low-Cut bei den Aufnahmen? Das ist gut, um Plopp-Laute zu reduzieren, würde hier aber nicht mehr greifen, weil die Frequenzen der Plopp-Laute innerhalb der Frequenzen deiner Stimme liegen, was den Stimmklang allein dadurch schon irgendwie körperlos machen würde.

Wenn du Angst vor Übersteuerungen hast, solltest du zuvor einfach eine Probe sprechen, um passendere Pegel für die Aufnahmen zu erhalten. DIE Pegeleinstellung, mir der du alle Aufnahmen einsprechen kannst, wird nicht sinnvoll sein, weil ein zu leiser Pegel später bei der Bearbeitung digital verstärkt werden müßte, was zu einem sehr ungünstigen Rauschverhalten der Aufnahmen führt. Im vorliegenden Fall trifft das auf "Ängstlich" zu. Insgesamt sind die Aufnahmen ziemlich leise ausgesteuert, was prinzipiell eigentlich nicht schlimm ist, aber das Rauschen fällt dabei schon arg auf.

Das Rauschen scheint übrigens in Stereo zu sein (oder phasenverschoben). Welche Komponenten waren denn bei der Aufnahme eigentlich aktiv? Für ein TLM 103 rauschen die Aufnahmen auf jeden Fall zu stark (betrifft jetzt aber nicht alle Aufnahmen). Steckte das Mikro direkt am Audiointerface? Du mußt übrigens das Rauschen nicht aus den Aufnahmen herausschneiden, das erschwert es unter Umständen, passende Tipps zu geben. Wenn du stückelst, laß die Pausen zwischen den Wörtern ruhig aktiv.

Du kannst ja auch erstmal mit Testaufnahmen arbeiten, damit wir die Klangqualität vielleicht noch etwas optimieren können. Wir können das dann hier im Thread besprechen. Vielleicht ist es auch dann erst sinnvoll, die übrigen Aufnahmen in der passenden Qualität einzusprechen.

Übrigens wäre es toll, wenn du später dann, wenn die technischen Dinge geklärt sind, noch eine Erzähler-Probe mit in deinen Thread aufnähmest.:)
 

Viking

Vollblut-Wikinger
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Hi Viking, vielen Dank für die vielen Sprechproben! Du hast von Lupin Wolf ja schon einige schöne Tipps bekommen.:)

In der Tat wird für die Freigabe für die internen Projekte in der Regel nur die Technik bewertet. Von der Raumakustik her wären deine Aufnahmen in Ordnung. Allerdings ziehen sich durch die Aufnahmen noch diverse Plopp-Laute. Entweder bist du einen Tick zu dicht am Mikro, oder du könntest versuchen, den Einsprechwinkel etwas zu ändern, um nicht mehr Raumklang in den Aufnahmen zu haben.

Verwendest du einen Low-Cut bei den Aufnahmen? Das ist gut, um Plopp-Laute zu reduzieren, würde hier aber nicht mehr greifen, weil die Frequenzen der Plopp-Laute innerhalb der Frequenzen deiner Stimme liegen, was den Stimmklang allein dadurch schon irgendwie körperlos machen würde.

Wenn du Angst vor Übersteuerungen hast, solltest du zuvor einfach eine Probe sprechen, um passendere Pegel für die Aufnahmen zu erhalten. DIE Pegeleinstellung, mir der du alle Aufnahmen einsprechen kannst, wird nicht sinnvoll sein, weil ein zu leiser Pegel später bei der Bearbeitung digital verstärkt werden müßte, was zu einem sehr ungünstigen Rauschverhalten der Aufnahmen führt. Im vorliegenden Fall trifft das auf "Ängstlich" zu. Insgesamt sind die Aufnahmen ziemlich leise ausgesteuert, was prinzipiell eigentlich nicht schlimm ist, aber das Rauschen fällt dabei schon arg auf.

Das Rauschen scheint übrigens in Stereo zu sein (oder phasenverschoben). Welche Komponenten waren denn bei der Aufnahme eigentlich aktiv? Für ein TLM 103 rauschen die Aufnahmen auf jeden Fall zu stark (betrifft jetzt aber nicht alle Aufnahmen). Steckte das Mikro direkt am Audiointerface? Du mußt übrigens das Rauschen nicht aus den Aufnahmen herausschneiden, das erschwert es unter Umständen, passende Tipps zu geben. Wenn du stückelst, laß die Pausen zwischen den Wörtern ruhig aktiv.

Du kannst ja auch erstmal mit Testaufnahmen arbeiten, damit wir die Klangqualität vielleicht noch etwas optimieren können. Wir können das dann hier im Thread besprechen. Vielleicht ist es auch dann erst sinnvoll, die übrigen Aufnahmen in der passenden Qualität einzusprechen.

Übrigens wäre es toll, wenn du später dann, wenn die technischen Dinge geklärt sind, noch eine Erzähler-Probe mit in deinen Thread aufnähmest.:)
Hallihallöchen Jam,

vielen lieben Dank für deinen ausführlichen Kommentar!

Ich spreche generell sehr nah am Mikro, ja, damit die Wärme gut rüberkommt. Ich werde ein wenig am Einsprechwinkel herumspielen. Einen Low-Cut Filter benutze ich nicht, das würde zuviel Körper wegnehmen wie du schon sagtest.

Was das Rauschen betrifft: Das dürfte sicherlich an meiner Mic-Chain liegen. Ich habe das TLM 103 für obige Aufnahmen durch einen DBX286s PreAmp, Roland VT3 (Effektgerät) und letztendlich das Scarlett2i4 Interface gejagt. PreAmp und Effektgerät natürlich auf bypass. Ich spreche morgen ein paar neue Aufnahmen ein, inklusive einer Erzähler-Probe, nur eben mit Direktanschluss an das Audio-Interface. Im übrigen steht hier noch ein riesiger Rechner, der auch nicht gerade leise ist. Dort drehe ich nur immer die Lüftersteuerung herunter und werf' ne Decke drauf. Zudem nehme ich ja in meiner Kabine auf. Sollte man aber durch extremes Heraufpegeln in der Postproduction (was generell sowieso vermieden werden sollte) ein Rauschen hören, so kommt das sicherlich von meinem PC.

Liebe Grüße,

Fabi
 

Lupin Wolf

Klaus S. - The Evil Master of Deasaster
Sprechprobe
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Ah, neue Proben - fein. Jam ist mir diesmal zuvor gekommen. Das brauch ich nicht wiederholen.

Ich spreche generell sehr nah am Mikro, ja, damit die Wärme gut rüberkommt. Ich werde ein wenig am Einsprechwinkel herumspielen
Ohne zu Wissen was du unter "sehr nah einsprechen" verstehst gibt es eine ungefähr Faustformel: 15 bis 25 cm zwischen Mikro und Mund, dazwischen noch ein Popfilter. Alles was näher ist wird nur für Nahbesprechungs-Effekt gebraucht (meist nur für den Erzähler aus dem OFF).

Das unterschiedlich auftretende Rauschen ist mir auch aufgefallen. Du könntest recht haben damit, das dein Gerätefuhrpark darauf nicht aufeinander abgestimmt ist (Jedes Gerät in der Kette hat ja sein Eigenrauschen, das das Nachfolgende mit Verstärkt, egal ob Bypass oder Seriell beschaltet - im Zeifelsfall auch mal den Bypass ganz abschalten, die Effektbatterie braucht es ja nicht immer). Die TLM Mics kenn ich sonst auch etwas ruhiger.

Der RIESIGE Rechner steht aber nicht IN der Kabine oder? Dann besser raus mit ihm, der hat da nix verloren :)
 

Viking

Vollblut-Wikinger
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Soooo, die Erzählerprobe ist online und alle, in meinem letzten Kommentar erwähnten, Vorschläge wurden berücksichtigt.
Es ergibt sich, wie ich finde, ein viel klareres Sprachbild und ich (zumindest) bin sehr zufrieden. Übrigens habe ich die Aufnahme absichtlich mono gelassen. Das einzige, woran ich noch arbeiten muss ab und an, sind zu hart ausgesprochene Konsonanten. Aber da werde ich weiterhin am Einsprechwinkel werkeln und von der Aussprache her: Übung macht den Meister.

@Lupin Wolf Nein keine Sorge, der Rechner steht am anderen Ende des Zimmers. Mit obigen Einstellungen erhalte ich zwar ein Grundrauschen, doch liegt es bei unter -57 dB.
 

jam

Absolut
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Das klingt deutlich besser so. Elektronisches Grundrauschen ist im Grunde nicht mehr wahrnehmbar. Die leichten Bassanhebungen bei den Plosiven kann ein Cutter nachträglich entsprechend filtern, aber du schriebst ja schon, daß du noch etwas mit dem Einsprechwinkel experimentieren wolltest.:)

Was das Grummeln im Hintergrund angeht, ist das wohl dein Rechner, oder? Während des Sprechens wird dieses Geräusch schon überdeckt, aber für spezielle Situationen (die eine hohe Verstärkung erfordern) könnte es vielleicht zu laut werden. Zumindest wäre es bei deiner Technik schade, wenn dieses Nebengeräusch mit auf der Aufnahme bliebe. Man könnte zwar etwas nachbearbeiten, aber vielleicht hast du ja noch Mögichkeiten zur weiteren Reduktion.

Du könntest gleich in Mono aufnehmen, und abspeichern, und bei der MP3-Kodierung einstellen, daß beide Spuren (links und rechts) mit den selben Audioinformationen kodiert werden (das machen die Codecs, glaube ich, ohnehin automatisch, wenn du eine Monospur kodierst).

Also: abgesehen von dem Grummeln im Hintergrund klingt die Technik jetzt prima. Schau mal, ob da noch etwas Lautstärke des Hintergrundgeräuschs reduziert bekommst.:)
 

Viking

Vollblut-Wikinger
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Das klingt deutlich besser so. Elektronisches Grundrauschen ist im Grunde nicht mehr wahrnehmbar. Die leichten Bassanhebungen bei den Plosiven kann ein Cutter nachträglich entsprechend filtern, aber du schriebst ja schon, daß du noch etwas mit dem Einsprechwinkel experimentieren wolltest.:)

Was das Grummeln im Hintergrund angeht, ist das wohl dein Rechner, oder? Während des Sprechens wird dieses Geräusch schon überdeckt, aber für spezielle Situationen (die eine hohe Verstärkung erfordern) könnte es vielleicht zu laut werden. Zumindest wäre es bei deiner Technik schade, wenn dieses Nebengeräusch mit auf der Aufnahme bliebe. Man könnte zwar etwas nachbearbeiten, aber vielleicht hast du ja noch Mögichkeiten zur weiteren Reduktion.

Du könntest gleich in Mono aufnehmen, und abspeichern, und bei der MP3-Kodierung einstellen, daß beide Spuren (links und rechts) mit den selben Audioinformationen kodiert werden (das machen die Codecs, glaube ich, ohnehin automatisch, wenn du eine Monospur kodierst).

Also: abgesehen von dem Grummeln im Hintergrund klingt die Technik jetzt prima. Schau mal, ob da noch etwas Lautstärke des Hintergrundgeräuschs reduziert bekommst.:)
Hey Jam, vielen Dank für dein positives Feedback! :)

Freut mich sehr dass nun alles soweit erstmal passt! Das Rechnergeräusch werde ich schon noch irgendwie minimieren können. Ich lasse mir etwas einfallen und werde zeitnah eine finale Aufnahme hochladen.

Liebe Grüße,

Fabi
 

Der Waschbär

Raccoon Audio Records
Sprechprobe
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Alter Schwede, meine Fresse Hut ab.:astonished:
Du hast echt eine Hammer Stimme.
Dich kann ich mir perfekt in meinem Hörspiel Right to Revenge (WIP) vorstellen.
Herzlich Willkommen bei uns und auf gute Zusammenarbeit.

Gruß
Der Waschbär
 

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