Im Schatten des Kreuzes

G

Giallo

Guest
AW: Im Schatten des Kreuzes

Hey Flo,
klar hinterrücks ... Plot Point vor dem 3. Akt - hast Du was anderes erwartet. xDDDDDDD

DU weißt genau was ICH meine. Also komm mir nicht so. :D Ob Erzähler oder nicht ist von der Struktur der Geschichte abhängig. Der Erzähler ersetzt die Szenen-Beschreibung ... WENN es notwendig ist. Alles was im Rahmen der InSzenierung in Szene gesetzt werden kann "sollte" ohne Erzähler funktionieren.

Noch Fragen?

Ich denke nein.

LG
Giallo

P.S.: Warte auf J.M.S. - wird ein "Knaller". xDDDDD
 

Flo

Well-known member
AW: Im Schatten des Kreuzes

Ach und ich dachte wir haben gerade den ersten Akt hinter uns und der Antagonist ist auf den Plan getreten. :D :D :D

Klar, ich versteh schon was du meinst. ;)
War ja nur eine kleine Replik für *in die Parade fahr* :D

Für das neue Teil werde ich ohnehin einen 5-aktigen Aufbau nehmen. Der passt einfach besser zu Tragödien.

Noch Fragen? Ich denke ... ab und zu. :)

lg, Flo
 

Jeln Pueskas

Michael Gerdes
Teammitglied
AW: Im Schatten des Kreuzes

Hi...

da hat ja schon wieder jemand Tinte geleckt :D.

Also, Floh mach was draus. Ich würde mich auf jeden Fall wieder für eine Rolle bewerben. Unabhängig von einer Auswahl, hätte ich auch einen Vorschlag bezüglich der Aufnahmen zu machen:

Aus meiner Gegend kommen eine ganze Menge Leute. So zumindest, wenn man den Sprecherbeschreibungen glauben kann. Wenn unter den Sprechern zumindest diese sich zusammenfinden würden, weil sie relativ kurze Wege haben, ließe sich die Sprecherqualität schneller steigern.

Das soll natürlich allein kein Einfluss nehmen, aber es gibt ja vielleicht auch andere Regionen mit vielen Sprechern, wo das auch klappen kann.


Bis bald.
 

Flo

Well-known member
AW: Im Schatten des Kreuzes

@Jelly Pussykatz:
da hat ja schon wieder jemand Tinte geleckt
.
Den Tag, an dem ich mich geschlagen gebe, hat die Erde noch nicht gesehen!
Siehst du, ich bin sogar schon in den richtigen Formulierungen drinnen. :D :D

lg, Flo
 

Markus Haacke

alias Doc Markuse
AW: Im Schatten des Kreuzes

... Aus meiner Gegend kommen eine ganze Menge Leute. So zumindest, wenn man den Sprecherbeschreibungen glauben kann. Wenn unter den Sprechern zumindest diese sich zusammenfinden würden, weil sie relativ kurze Wege haben, ließe sich die Sprecherqualität schneller steigern...
Tja Micha, dann müssen wir uns nur noch überlegen, ob wir dann gemeinsam in Deine Kinderbettmatratze sprechen, uns unter einer Decke auf meinen Sessel quetschen oder uns zu dritt vor Achims gepolsterten Pappkarton hocken. :D
 

Jeln Pueskas

Michael Gerdes
Teammitglied
AW: Im Schatten des Kreuzes

Hi Markus, solange uns dabei keiner filmt... Obwohl: Foto würde schon reichen:p:D

Man das gäbe ein Bild... Aber gut dass man das nicht hört. Oje. Wir schweifen ab.


Bis bald
 

Flo

Well-known member
AW: Im Schatten des Kreuzes

Oder ich schreib etwas "Clockpunk". Auszug Definition:
[...]
Während Dieselpunk den Leser in eine etwas moderne Zukunft des Steampunks führt und die Dampfmaschinen durch Diesel-Generatoren ersetzt, führt Clockpunk den Leser in eine Welt ohne durch Verbrennung getriebene Maschine. Die Welt wird durch Federn und Zahnräder am laufen gehalten.
Als Vordenker dieser alternativen Welt dient Leonardo da Vinci und das Setting orientiert sich eher an der Rennaissance als um (früh-)industriellen Zeitalter des Steampunks. Clockpunk ist eine der jüngsten Entwicklungen des literarischen Punks und daher gibt es (noch) relativ wenige Werke in diesem Genre.[...]
Quelle: http://clockworker.de/cw/

So, jetzt sind wie aber wirklich zu weit im offtopic.

lg, Flo
 

Lavina

S/mile♥ge - aMa no Jaku
AW: Im Schatten des Kreuzes

Ich hab mir diese Hörspiel schon mehrmals angehört und ich finde es von mal zu mal besser!
Es ist einfach alles klasse:
Die Stimmen, die Ausdrucksweise, die Geschichte, die Übergänge, die Charaktere,
die Kulissen, einfach genial!
Die Sprecher waren supergut und bei den beiden Duellen mitten in der Schlacht,
diese Anstrengung, als würde Searge echt in seinem Zimmer stehen und kämpfen,
total realistisch!
Als ich die ersten paar Minuten hörte, musste ich sofort an "Nathan der Weise" und
komischerweise auch an "Schlafes Bruder" denken.
Bei ersterem war der geschichtliche Hintergrund einfach klar und dann auch beim Namen Saladin machte es erstmal ganz stark *klingeling* bei mir. :)
Aber wieso nun "Schlafes Bruder" weiß ich auch nicht so genau,
wahrscheinlich aufgrund der ganzen Prediger in Eschberg.
 

Dirk Hardegen

www.Ohrenkneifer.info
AW: Im Schatten des Kreuzes

, als würde Searge echt in seinem Zimmer stehen und kämpfen,
total realistisch!.


Aber sollte er nicht besser in Palästina gestanden haben und kämpfen? Wäre DAS nicht realistischer als Searges Bude? :p:D:D:D
Nichts für ungut, aber das musste jetzt einfach raus aus mir....:D:D:D


@ Searge: Du alter Wüterich? Wieviel Nachttischlampen hast n Du eigentlich dahingemetzelt?
Du hast Blut an Deinen Fingern!! hehehehe
 
Zuletzt bearbeitet:

Searge

Space-Opera ist ein musss!
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AW: Im Schatten des Kreuzes

Um Euch sämtliche Illusionen zu berauben... Ich hab im Sitzen eingesprochen. :)

Aber Danke für die "Blumen". :cool:
 

Jeln Pueskas

Michael Gerdes
Teammitglied
AW: Im Schatten des Kreuzes

Hi Searge,

wie damals im Regieraum bereits erkannt wurde, schüttelst Du die Rollen eh aus dem Ärmel. :D Mensch, wenn ich die Postings so lese bin ich echt betrübt, dass unser letzter Kampf nicht mehr ins Hörspiel kam *seufz*


Und das bei dem Schweiß, der mir bei der Szene nur so den Körper runterfloss...


@Dennis: Hast Du wirklich nicht nochmal Lust auf'n Directors Cut? *winsel*


Bis bald.
 

Markus Haacke

alias Doc Markuse
AW: Im Schatten des Kreuzes

Micha, frag doch mal, ob Du nen "fast forward cut" machen darfst.
Im Schatten des Kreuzes mit 5 Minuten Laufzeit. :)
 

Searge

Space-Opera ist ein musss!
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AW: Im Schatten des Kreuzes

Wieso ist die angesprochene Szene überhaupt rausgefallen, Insane?
 

Dennis Künstner

Administrator
Teammitglied
AW: Im Schatten des Kreuzes

Es handelt sich dabei nur um einen Take der weg ist. Das lag daran, dass ich an dem Tag gerade Zeit hatte, das fertig zu machen und der Take von Jeln war leider "nicht korrekt aufgenommen". Darum hab ich den einfach weggelassen (hat auch keinen Einfluss). @Jeln Mit etwas geschickt kannst du den ja noch selbst dazwischen schneiden :p - Ansonsten nervts mich langsam: Ich bau den einen Take nicht mehr ein ;)
 

Civok

Drück mein Bäuchlein!
AW: Im Schatten des Kreuzes

Ich habe das Hörspiel jetzt zweimal gehört, weil ich mir nach dem ersten Mal noch nicht sicher war, was ich davon halten soll, aber auch jetzt bin ich noch beinahe genauso schlau wie vorher. Dann versuche ich mal, meine Meinung verständlich zu machen. ;)

Zur Technik: Hier gibt es überhaupt nichts zu meckern. Sounds, Musik (mit Abstrichen) und vor allem die Sprecher sind absolut großartig. Ich habe in einer anderen Rezension (weiß jetzt gar nicht mehr wo) gelesen, dass „overacting“ bemängelt wurde. Die Meinung kann ich gar nicht teilen, die Sprecher haben durchweg einen prima Job gemacht. Chapeau!

Ja, wo liegt denn jetzt der Hund begraben? Wieso lässt mich das Stück so ratlos zurück? Ich wurde von Beginn an nicht wirklich warm mit der Geschichte, woran es genau liegt, habe ich immer noch nicht verstanden, aber ich versuche mal zusammenzufassen.

Der Prolog: Hach, ich liebe Bibelzitate u.ä., auch wenn sie für die Handlung oft irrelevant, aber stimmungsfördernd, sind. Als Einleitung taugt die gewählte Passage allerdings nicht besonders, das wird einem als Hörer aber erst klar, sobald alles vorbei ist. Man wird vom Prolog auf eine falsche Fährte gelockt, da sie in ihrer Ausführlichkeit fehl am Platz wirkt. Das Lärmen der Hohepriester, die Teilung des Gewandes etc. haben nun wirklich gar nichts mit der folgenden Story zu tun. Ich habe eigentlich damit gerechnet, dass ein Teil des Gewandes wieder auftauchen würde, aber im Grunde ging es ja „nur“ um das Kreuz. Ich hätte es besser gefunden, wenn man die entsprechende Passage sinngerecht gekürzt, oder vielleicht nicht gerade auf das Johannes-Evangelium zurückgegriffen hätte.

Die Figuren: Wirken ein wenig zu blass. Ich frage mich, ob ein Erzähler der Geschichte nicht doch gut getan hätte. Ich verstehe natürlich den Wunsch auch einmal komplett ohne Erzähler auszukommen, aber die Dialoge leiden in so einem Fall natürlich. Zu oft müssen Umwege genommen und hölzerne Dialoge kreiert werden, um dem Hörer genug Informationen zu geben. Das wirkt (für mich) doch sehr hemmend und mit einem Erzähler hätte man evtl. das Tempo gerade zum Ende hin verschärfen können.
Mein größtes Problem ist allerdings die Identifikation mit den Figuren. Ich mochte nicht wirklich mit den Figuren mitfiebern, da kein echter Sympathieträger dabei war, der den Hörer auf die Reise mitnimmt. Die Clique um den König taugt natürlich perfekt, um die „Bösen“ zu mimen, aber gerade Raimund hätte noch ein wenig mehr Schliff vertragen können. Die Figur schwimmt mit den Übrigen mit, es fehlt die persönliche Motivation, die den Hörer an ihn binden könnte. Die Sorge um seine Frau bspw. hätte einer dieser Punkte sein können, aber leider beschränkt man sich darauf ihn zu einem ständigen Mahner zu reduzieren, nur um ihn am Ende dann doch als schwertschwingenden Kreuzritter loszulassen. Es fehlt das herausragende Merkmal, dass ihn von der übrigen Bande deutlich abhebt. So fließt alles ruhig dahin und die Intrigen gegen ihn haben mich dann nur wenig berührt. Persönlich hätte ich mir noch gewünscht, dass Raimund seine Rache, bzw. seinen gerechten Lohn, bekommt, aber selbst das blieb der armen Figur verwehrt. Er kämpft, schlägt Duelle ohne Ausgang, nur um dann im Epilog in einem Halbsatz dahingerafft zu werden. Schade...

Die Story: Bleibt zu sehr an der Oberfläche. Die Intrige gegen Raimund ist zu „wenig“ um die gesamte Handlung zu tragen und der Kampf gegen die Sarazenen prallte auch irgendwie an mir ab. Vielleicht hätten die Konsequenzen der Handlungen deutlicher gemacht werden müssen. Der Fall Jerusalems, der Verlust des Kreuzes, all das wird beinahe beiläufig erzählt und da die Figuren mich nicht fesseln konnten, hinkt auch die Geschichte deutlich.

Persönlich fand ich es auch schade, dass der Autor sich nicht auf ein Hauptgenre festlegen konnte. Was ist „Im Schatten des Kreuzes“? Abenteuer? Drama? Historienepos? Konspirations-Thriller?
Die Story schwankt unsicher zwischen den Genres hin und her, ohne dabei die individuellen Stärken eines bestimmten Genres zu nutzen. Hier hätte ein stärkerer Fokus gesetzt werden müssen, sei es nun auf die Spannung, die Action oder das Monumental-Spektakel. Das Spiel zwischen den Figuren als Hauptmerkmal, funktionierte bei mir leider nicht und wirkt auf mich wie ein kleines Kammerspiel, dass aber nicht tief genug abtauchen kann.

Fazit: Viel Licht, aber auch viel Schatten. Hier war einfach mehr drin. Aber allein die Tatsache, dass mich „Im Schatten des Kreuzes“ so sehr zum grübeln gebracht hat, spricht für das Hörspiel.
 

Markus Haacke

alias Doc Markuse
AW: Im Schatten des Kreuzes

Auch wenns OT ist, aber das ist ja mal ne saubere Rezession. Respekt Civok!
Ich meine nicht den Inhalt, sondern die Form und Ausführung. Da hat sich jemand wirklich Gedanken gemacht.
 

Searge

Space-Opera ist ein musss!
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AW: Im Schatten des Kreuzes

Immerhin scheint unser Kreuzitter-"Spektakel" doch einige Leute zum Nachdenken zu bewegen, was ich pers. sehr gut finde. Dadurch muß man sich mit dem Thema und der Umsetzung beschäftigen und kann es nicht einfach nur konsumieren.

Bei den geannten Schwächen stimme ich zu, obwohl der Reiz für mich pers. genau der Umstand ist, das eben kein Erzähler verwendet wird. Das gefällt mir ausnehmend gut, auch in diesem Fall.
 

Masterofclay

Marco Rosenberg
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AW: Im Schatten des Kreuzes

Ich kann Civoks Rezension fast in allen Punkten unterschreiben.
Bei den Soundeffekten und der Atmo habe ich teilweise aber Details vermisst. Vor allem Schrittgeräusche haben mir oft gefehlt, man weiß manchmal garnicht wo sich die Leute befinden, ob sie gerade stehen, reiten oder laufen. Das Schlachtengetümmel hätte auch ruhig etwas näher am Ohr des Hörers stattfinden und durch einzelne Sounds lebendiger gestaltet werden können. Wenn sich jemand von der Schlacht entfernt wird es irgendwie zu schnell leise. Das wirkt, als gäbe es eine Grenze innerhalb derer sich die Kämpfenden befinden. Besser würde es wirken, wenn noch vereinzelte Kämpfe am Rand zu hören wären.

Aber ich kann es natürlich verstehen. Mit kostenlosen Soundeffekten hat man nicht so viel Auswahl und Schwertkampfgeräusche kann man auch nicht so einfach selber aufnehmen. :)
 

Tonda

Machinima Produzent
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AW: Im Schatten des Kreuzes

Also ich fand's toll! Ich denke auch, dass es bestimmt nicht einfach war, die ganzen Geräusche aufzutreiben um diese mittelalterliche Atmosphäre aufzubauen. Das ist aber prima gelungen!
 

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