Eine Hörspielidee oder eher nicht? Frage auch an Zeichner/innen!

GO TO ADMIN PANEL > ADD-ONS AND INSTALL ABSTRACT SIDEBAR TO SEE FORUMS AND SIDEBAR

PeBu34

Super-Hoertalker
Hallo Zusammen,

ich hab vor längerer Zeit ein Video zum Thema "Aufdringliche Helfer" auf meinem Youtubekanal veröffentlicht. In einem Teil davon beschreibe ich, recht drastisch, was passieren kann, wenn mir z.B. jemand - ohne zu wissen, was er tut - aus der S-Bahn helfen will. In einem Kommentar wurde mir vorgeschlagen, diese Szene als Comic umzusetzen. dazu hatte bzw. habe ich allerdings nicht die Möglichkeiten, vor allem, weil ich nicht zeichnen kann.

Hört euch doch bitte mal die "Szene" zwischen 0:48 und 2:10 an und sagt mir, was ihr daraus machen würdet. Ich denke, in einem Kurzhörspiel ist das nicht verständlich darzustellen, dazu braucht man schon Bilder. Was meint ihr?


Herzlichen Dank für Eure Hilfe und

Liebe Grüße von
Peter :)
 

Conan

der Barbier
Servus Peter,

cooles Thema! Ich persönlich mag solche kleinen Alltagsgeschichten, insbesondere, wenn sie aus einer anderen, für mich ungewohnten, Perspektive geschildert werden. Von daher fand ich dein Video ganz interessant und würde dich auf jeden Fall zu einer Umsetzung ermutigen ;)

Die Szene, die du ab 0:48 beschreibst, stell ich mir als rein akustische 1zu1-Adaption auch schwierig vor, weil es dafür einen stark visuellen Kontext brauch, den man dem Hörer erstmal vermitteln muss. Das würde vermutlich schnell zu solchen "On the Nose"-Dialoge (gibt's dafür eigentlich eine treffende deutsche Übersetzung? Nasenbinder-Dialoge?! ;P) führen, wie: Hören Sie auf mich zu schieben, sehen Sie nicht, dass da vorne eine Spalte ist?!", usw.

Allerdings glaube ich, dass eine akustische Umsetzung dennoch möglich ist, denn in deinem Video erklärst du es uns ja auch ganz ohne Bilder. Und genau diese Erklär-Situation solltest du dir zu nutze machen: Ich denke da spontan an ein Seminar für angehende "Alltagshelfer", in dem eine Lehrperson die Teilnehmer im richtigen Umgang mit Rollstuhlfahrern unterrichtet. Da hättest du dann die Möglichkeit, das ganze im Dialog zu entwickeln und vielleicht einen gleichermaßen amüsanten wie auch lehrreichen Shorty draus zu stricken. ;)
 

PeBu34

Super-Hoertalker
Hallo Conan,
herzlichen Dank für deine Antwort! Meinst du damit:
an ein Seminar für angehende "Alltagshelfer", in dem eine Lehrperson die Teilnehmer im richtigen Umgang mit Rollstuhlfahrern unterrichtet. Da hättest du dann die Möglichkeit, das ganze im Dialog zu entwickeln und vielleicht einen gleichermaßen amüsanten wie auch lehrreichen Shorty draus zu stricken. ;)
dass das Thema des Shorties so eine Seminarsituation sein sollte? Das hört sich gut an!

Ich denke inzwischen auch an eine Mischung aus Bildern, Dialogen und ein paar Erklärungen oder an Bilder, die den Text begleiten.
Ich würde mich freuen, wenn sich zu dem Thema auch der/die eine oder andere Zeichner/in melden würde. Sagt mir bitte, was aus eurer Sicht möglich bzw. was sinnvoll ist und was nicht.

Ich bin gespannt, wie das Ganze letztlich aussehen wird! :)

Liebe Grüße von
Peter :)
 

Hamster

Super-Hoertalker
Sprechprobe
Link
Ich habe zwar so keine Idee für eine Umsetzung, aber ich finde das Thema sehr gut..ich würde aber auch dazu tendieren noch 'irgendwie' Bilder einzubinden. Dann könnte man auch die Perspektiven/die Sichtfelder deutlich machen.
 

schaldek

zuckerfrei
Teammitglied
@PeBu34
Klar geht das. Du hast es ja jetzt auch hier nur mit Worten bebildert...;)
Du könntest das Ganze ja in Dialoge umbauen.

Aber es ist eine dramaturgische Frage, die sich dann auftut, falls Du das szenisch machen willst.
Eine Idee wäre, es einfach passieren zu lassen, was Du beschrieben hast.
Kein Ich-Erzähler, kein allwissender Off-Erzähler.
Einfach ein Bahnsteig, ein Mann im Rollstuhl,
ein paar aufmerksame Passagiere, die zunächst beim Einstieg helfen wollen,
aber das Problem nicht sehen. Der Rollstuhlfahrer, der sich ungewohnterweise
aber nicht helfen lassen will. Erstmal versteht man nicht wieso.
Der erste Helfer motzt deswegen zurück und geht weg, ein Zweiter hats nicht mitgekriegt, will helfen,
hilft auch ungefragt und dann passierts: der Sturz.
Der Mann liegt am Boden, ist voll genervt und flucht laut, der Erste regt sich auf, dass der Mann so motzig ist,
obwohl man ihm nur helfen wollte. Unmöglich sei das.
Dann erklärt der Mann am Boden, wieso er so sauer ist:
schildert die Situation vorab als warnendes Beispiel dafür: der Absatz ist nicht "ebenerdig" und die kleinen
Räder verfangen sich. Die Folge: ein Sturz.
Moral von der Gschicht: Er bekommt Hilfe, ohne, dass er danach fragen kann.
Die Folgen können verheerend sein...

Oder sowas ähnliches...;)
 

PeBu34

Super-Hoertalker
Hallo @Hamster,
herzlichen Dank für deine Antwort.

Ich hab jetzt mal die ersten 24 Takes geschrieben. Die Geschichte ist natürlich noch nicht beendet und auch noch nicht "druckreif" aber einen ersten Eindruck bekommt ihr vielleicht schon mal.

Liebe Grüße von
Peter :)
 

Anhänge

PeBu34

Super-Hoertalker
Hallo @schaldek,
da haben sich unsere Beiträge wohl überschnitten... Herzlichen Dank für deine Antwort! :)

Ich denke, dass vieles an der Situation nicht alleine mit den Worten und Geräuschen darzustellen ist. Wie macht man z.B. klar, dass der Rollstuhlfahrer da gerade "schrecklicherweise" auf den Hinterrädern steht, ohne dass solche nicht gerne gesehenen Dialoge dabei herauskommen, wie:
Passagier eins: Der Rollstuhl steht ja nur auf zwei Rädern, das ist doch gefährlich!
Passagier zwei: Ich stelle ihn gleich mal richtig hin!

Du verstehst, was ich meine?

In einer Seminarsituation, in der der Seminarleiter fragt: "Was fällt Ihnen an dem Bild auf?" kann man das m.E. machen, ohne dass es künstlich wirkt. Deshalb habe ich jetzt erstmal diese Idee umgesetzt. Ändern kann ich die Szene immer noch. :)

Liebe Grüße von
Peter :)
 

schnitzel

Super-Hoertalker
Sprechprobe
Link
Moinsen Peter,

ich finde das Thema auch sehr interessant, weil es eine Alltagssituation ist, die jedoch gleichzeitig einen Konflikt beinhaltet. Du beleuchtest damit quasi die andere Seite der Medaille. Der "Helfer" fühlt sich ja im ersten Moment gut, weil er etwas gut meint aber es nicht richtig kommuniziert und wird dann durch seine fehlerhafte Hilfe ein wenig vor den Kopf gestoßen und nimmt schnell von seiner aktiven helfenden Haltung eine passive verärgerte oder "gestörte" Haltung ein. Während der Geholfene zuerst die passive Stellung übernimmt (er wird ja sozusagen überrumpelt) um dann in die aktive überzugehen. Dadurch entstehe viel Dynamik in der Szene. Es kann auch viel komödiantischer Charakter in solch eine Situation gebracht werden.
Ich, als sehr visueller Mensch, hab gleich schon Szeneneinstellungen und Kamerabewegungen im Kopf, doch ich denke das man das auch Hörtechnisch gut umsetzen kann. Durch die Darstellung der Szene als Seminar entziehst du dem Hörer den direkten Bezug und der sich darstellenden Dynamik der beiden Protagonisten, kannst aber eine freie Eigendynamik aufbauen und nimmst daher deine Ursprungsstory als Aufhänger der sich nun neu darstellenden Seminarszene.
Ist halt die Frage was du damit machen magst.
Ich persönlich würde daher eher zu Schaldeks Vorschlag tendieren. Also eine Live-Erzählung des Events mit 2 Hauptprotagonisten (Helfer und Rollstuhlfahrer), einem Erzähler der ruhig nüchtern und sachlich das wiedergibt was nicht im Dialog preisgegeben werden kann und dann evtl. 2 weiteren Nebenprotagonisten die die beiden anderen Helfertypen beschreiben und zur Auflösung der richtigen Herangehensweise beitragen.

Hatte auch am Anfang die Idee es evtl. als reine Erzählung (bspw. als Anekdotenerzählung beim Kaffeetrinken mit Freunden) zu gestalten. Damit würde man aber zuviel vom eigentlichen Konflikt in eine pure (einseitige) Darstellung der Ereignisse abgeben.

Ich bin aber gespannt was draus wird.
 

PeBu34

Super-Hoertalker
Hallo @schnitzel,

du bringst eine ganze Menge unterschiedlicher Gedanken zum Thema ein. Ich muss sie mir erstmal durch den Kopf gehen lassen, dann kann ich dir im Einzelnen darauf antworten. :)

Liebe Grüße von
Peter :)
 

schnitzel

Super-Hoertalker
Sprechprobe
Link
Es ging mir hauptsächlich um die Dynamik der Szene :D
Wenn man einen Dialog auseinandernimmt gibt es es immer einen aggressiven und einen passiven Part und Dynamik in einem Dialog kann durch Wechsel der beiden passieren. Die Szene stellt sich für mich als ein Paradebeispiel dieser Rollendynamik dar.
 

Synchron

Super-Hoertalker
Sprechprobe
Link
Ich bin ja kein Autor, aber wenn ich das jetzt hier so lese.
Kurze Handlung
Klare Aussage
Viele Ideen
Das schreit nach einem Autorencontest :D
 

PeBu34

Super-Hoertalker
Hallo @schnitzel,
herzlichen Dank für die Zusammenfassung! Ein Problem mit der Szene ist, dass ich ohne Bilder nicht vermitteln kann, wie manche Leute erschrecken, wenn sie sehen, dass ich meinen Rollstuhl auf die Hinterräder stelle. (Mir ist diese Szene nämlich fast genau so selbst schon passiert.)

Es kann auch viel komödiantischer Charakter in solch eine Situation gebracht werden.
Das "Komödiantische" hält sich für mich leider in Grenzen, wenn ich merke, dass ich mir durch den Sturz aus dem Rollstuhl mindestens ein Knie verletzt habe und weiß, dass ich Monate brauchen werde, bis das Knie wieder einigermaßen beweglich und belastbar ist. Ich habe ja im Originalvideo versucht das Ganze einigermaßen witzig aufzuziehen, aber das geht für mich schon eher in Richtung Sarkasmus. (Z.B. dass "die Vorderräder genau in den Spalt zwischen S-Bahn und Bahnsteig passen".)

@Synchron: Unter welches Thema würdest du den Contest denn stellen? Würden dann z.B. nichtbehinderte Autoren das Thema aus der Sicht des Helfers betrachten oder würdest du es weiter fassen, als ich? Erklär deine Idee doch mal genauer. Ein Contest klingt aber auf alle Fälle gut! (Da kommt dann viel Arbeit auf uns zu - Regeln aufstellen, Jury aussuchen u.s.w.. ;)) Wenn wir uns dafür entscheiden, würde ich aber einen anderen Thread aufmachen, damit wir nicht durcheinander kommen.

Mir ist gestern noch eingefallen, dass ich vor Jahren eine andere Geschichte geschrieben habe, die in eine ähnliche Richtung geht. Ich werde sie die nächsten Tage mal ausgraben und prüfen, ob sie für ein Hörspiel vielleicht besser geeignet ist. In der Geschichte ist der Sturz aus dem Rollstuhl sozusagen der Höhepunkt eines ansonsten schönen und gemütlichen Tages. Außerdem stecken darin noch etwas mehr Alltag und vor allem Gefühle des Protagonisten. Vielleicht wird dadurch das Dilemma, in dem ich als Rollstuhlfahrer in so einer Situation bin, noch deutlicher.

Soweit schon mal herzlichen Dank an euch alle für eure Antworten! :) Ihr habt mir ein ganzes Stück weiter geholfen. :)

Liebe Grüße von
Peter :)
 

schnitzel

Super-Hoertalker
Sprechprobe
Link
Moin Peter,

also mit komödiantisch meinte ich nicht die Verletzungsgefahr oder die Richtung eines derben Slapstick, bei dem man auf Kosten anderer lacht. Ich meinte damit eher die soziale Beziehung der beiden Menschen die an dem Event teilnehmen.
Man stelle sich vor:
Schnitzel, ein Gutmensch und Hans-Guck-In-Die-Luft sieht in der S-Bahn einen Rollstuhlfahrer beim aussteigen und denkt sich: "Ach, da bin ich mal freundlich und hilfsbereit und helfe diesem "armen" Menschen." Schnitzel also, so voller Tatendrang und Vorfreude das er heute mal wieder seinen durchweg gütigen Charakter, so ganz öffentlich, zur Schau stellen kann und dabei noch ganz elegant der hübschen Brünetten im Vierersitz zuzwinkern kann, geht nun einfach zum Rollifahrer hin und will ihn von der S-Bahn auf den Bahnsteig schieben.
Peter, der geübte Rollstuhlfahrer, denkt an nichts Böses. Er grübelt gerade noch über seine letzte Hörspielidee als plötzlich, ganz unvermittelt, sich sein Rollstuhl, wie von alleine, in Bewegung setzt und ihn auf den Bahnsteig katapultieren will. Peter hat den Balanceakt mit dem Rollstuhl und der Schlucht zwischen Bahnsteig und SBahn längst gemeistert. Wie sonst schon hunderte mal zuvor stellte er den Rollstuhl, mit einem Ruck an den Rädern seines treuen Gefährts, auf die Hinterräder. Wird zwar von den meisten Zuschauern als leichtsinnige Aktion bezeichnet oder mit leicht schreckhaften Einatmern beurteilt, aber ist nunmal die beste Art und Weise um zu verhindern das sich die vorderen Räder des Rollstuhl in den Spalt zum Bahnsteig verfangen.
In diesem Moment allerdings geschieht alles anders als von Peter geplant. Irgendeine Kraft von hinten setzt seinen Rollstuhl wieder auf die Vorderräder und diese Vorderräder-veschlingende Schlucht zwischen Bahnsteig und SBahn rückt näher und näher. Peter weiß in diesem Moment nicht wie ihm geschieht, sein Herz setzt für einen Schlag lang aus. Er sieht vor seinem inneren Auge schon die unausweichliche Konsequenz des Ganzen. Die Vorderräder werden sich verfangen, Peter und sein Rollstuhl werden sich nach vorne beugen und er wird sich beim Fall die Knie aufschlagen. Das bedeutet wieder Krankenhaus, Reha und unendliche lange Bewegungsübungen. Peter schnappt nach Luft, es ist sich jetzt im Klaren was oder vor allem wer diese unfallverheißende Kraft auf seinen Rollstuhl ausübt. Ein "Helfer". Ein "unangekündigter Helfer". Einer dieser Menschen die es zwar im Grunde gut meinen, aber zu sehr mit sich selbst beschäftigt sind als auch nur für einen Bruchteil einer Sekunde darüber nachzudenken was sie da eigentlich tun oder zu mundfaul sind ihre Absicht oder Hilfe anzukündigen. Peter, mit der Konsequenz des längeren Rehaaufenthalts vor Augen, schreit: "Aufhören!!!"
Schnitzel, gerade dabei sein charmantestes Lächeln der Brünetten im Vierersitz zuzuwerfen, fährt erschrocken zusammen und lässt den Rollstuhl los. Er vernimmt noch gerade im Augenwinkel wie die Brünette angewidert die Augen verdreht als er, jetzt leicht erbost darüber das man anscheinend seine gute Hilfe nicht will, zurückgibt: "Ey, ich will Ihnen doch nur helfen."
P: "Helfen? Sie hätten mich beinahe aus meinem Rollstuhl gekippt!"
S: "Was? Hätt ich garnicht!"
P: "Doch hätten Sie!"
S: "Ey, ich hab alles unter Kontrolle. Echt unfreundlich einem der helfen will einfach anzuschreien. Tss"
[..Streitgespräch als Dialog...Schnitzel übernimmt erstmal eine Verteidigungshaltung...Peter ist erbost..Schnitzel stellt sich sturr, er wollte doch nur helfen..Evtl. kann noch eine dritte Person, evtl. die Brünette aus dem Vierersitz sich einmischen..Nach zureden und erklären durch Peter was der Helfer da eigentlich beinahe begangen hätte gibt sich dann Schnitzel kleinlaut und verzieht sich dann entschuldigend und ein wenig gedemütigt..]

Sowas in der Art hatte ich mir gedacht. Man braucht halt einen Erzähler um die Bilder zu transportieren, was aber nicht schlimm ist. Der Erzähler dient lediglich die Szene zu setzen für den großen Dialog.
 

Marco

Autor
Teammitglied
Sprechprobe
Link
Vielleicht stehe ich ja mal wieder etwas auf dem Schlauch (wäre ja nicht das erste mal ;) ).
Also, Peter möchte über die gut gemeinte, aber oft falsch angewendete Hilfe gegenüber Rollstuhlfahrern ein Hörspiel schreiben.
Nun sind da viele Elemente in dem Hörspiel, die gezeigt werden müssen. Z.B. ein Rollifahrer, der nur auf zwei Rädern fährt oder ein Zwischenraum zwischen Bahn und Bahnsteig.
Peter möchte das in Form eines Seminars bringen. Was ist das für ein Seminar? Wer geht da hin, mit welchem Ziel?
Das er ein besserer Helfer wird? Da derjenige mit einem Rollstuhl weiß umzugehen? Dass er weiß wann welche Hilfe benötigt wird?
Ich bin mir nicht sicher, ob der Laie das so wissen will, wenn er nicht unmittelbar betroffen ist (siehe Tochter, die ihre Mutter nach einem Oberschenkelhals-fx in einem Rollstuhl schieben muss).

Es gibt auch Reanimationskurse. Trotzdem geht nur derjenige hin, der von Gesetzeswegen gezwungen wird, oder der beruflich damit zu tun hat. Trotzdem ist jeder Mensch verpflichtet zu reanimieren wenn es notwendig ist.
Wir könnten jetzt auch ein Hörspiel über Reanimation machen, nur wir stehen da auch wieder vor dem gleichen Problem der Visualisierung in Form von Akustik. Wie zeige ich die richtige Position der Hände und Arme bei der Reanimation?
Ok, das brechen der Rippen würde sich gut umsetzen lassen, aber das vorherige Untersuchen, das ABC-Schema, der Druck der Herzmassage (viele sind da viel zu zart), etc.

Soll es ein Lehrhörspiel werden? Eine Anleitung wie man Rollstuhlfahrern begegnen soll? Das man ihnen ruhig mehr zutrauen sollte als der Laie oft denkt?

Ich verstehe den Sinn des Projektes irgendwie nicht so ganz.
Ich bedarf der Aufklärung :)
 

Synchron

Super-Hoertalker
Sprechprobe
Link
Nur noch kurz zu meinem kleinen Contesteinwurf oben.
Als ich vor ein paar Jahren mit dem Programmieren besser werden wollte, haben ein paar Kumpels und ich ein paar Runden "Speedprogramming" gespielt.
Es werden von jedem oder zusammen ein oder mehrere abstrakte Regeln aufgestellt und innerhalb dieser Regeln hat dann jeder 3 Tage Zeit ein Spiel zu programmieren. Sowas wie "Es gibt Gravitation", "Man sollte irgendwas sammeln", "Man darf nicht mehr als 3 Tasten belegen" oder so.
Daraus konnte dann jeder machen was er wollte und am Ende wurde abgestimmt wer gewonnen hat :)

Das erinnerte mich hier gerade daran. Eine kleine Begebenheit und ein Lehrziel als "Regelwerk" und die Phanasie jedes Autors daraus zu machen was ihm in den Sinn kommt. Je weniger Regeln man dabei hat umso größer ist die Phantasieaufgabe.

War aber nur ein kurzer Gedanke. :)
 

About

Werde Teil einer freien Hörspielproduktion. Egal, ob Sprecher, Autor, Cutter, ob Einsteiger oder Profi - hier, kann jeder mitmachen oder sein eigenes Projekt starten.

Support

Die Onlineprojekte Hoerspielprojekt.de und Hoertalk.de können mit einer freiwilligen Spende unterstützt werden, dies hilft anfallende Kosten zu decken und die Projekte am Leben zu erhalten. Hier unterstützen

Social Media

Facebook Twitter Youtube
Oben