Charakterentwicklung: Was findet ihr gut und was nicht?

Luscinia

Weltenwandlerin
Sprechprobe
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Hi,

da ich gerade angefangen habe, einen Mehrteiler zu schreiben und diesen hier vertonen möchte, mich aber noch nie getraut habe, mein Geschreibsel mit vollkommen neutralen Leuten zu teilen uuuund einen wunderschönen YouTube-Kanal gefunden habe, der u.a. die Charakterentwicklungen diverser Teen Dramas verrissen hat (räusper Archieverse, pretty little liars und so hust hust), dachte ich mir, ich frage euch mal ganz direkt von Schreiberling zu Schreiberling:
Welche Art von Charakterentwicklung findet ihr gut und welche schlecht? Wie "gestaltet" ihr die Entwicklungen eurer Charaktere, falls ihr selbst Skripte oder Bücher schreibt?
Eher schleichend oder hopplahopp?
Und habt ihr vielleicht ein Positivbeispiel für eine gelungene Charakterentwicklung parat? Oder eins, was euch total abf...
Fußnote: Aufgrund der Verrohung der deutschen Sprache durch nicht jugendfreie, vulgär anmutende Ausdrucksweisen wurde der folgende Teil des Satzes von Luscinias humorlosem Alter Ego entfernt.
Hau ab, Fräulein Rottenmeier - Das bleibt alles so wie's hier ist.

Liebe Grüße,

Annalena.
 

MonacoSteve

...nicht ganz Dichter ;-)
Und habt ihr vielleicht ein Positivbeispiel für eine gelungene Charakterentwicklung parat? Oder eins, was euch total abf...
Wenn Du mich so fragst: Die Charakterentwicklungen bei "Harry Potter" sind eigentlich beispielhaft für mich. Die Figuren reifen innerhalb ihres Charakters sehr nachvollziehbar. Vielleicht etwas zu langsam. Aber man bleibt stets bei ihnen.

Als überwiegender Kurzgeschichten-Schreiber kann ich leider mit eigenen Beispielen nicht dienen. Was ich aber weiß, ist dass sich vorweg eine Art "Lebenslauf" empfiehlt, wenn man einen Charakter längerfristig anlegt. Sonst "verliert" man ihm beim Schreiben später schnell, oder wird inkonsistent.
 

MonacoSteve

...nicht ganz Dichter ;-)
Lebenslauf? Meinst du eine Art Zusammenfassung, was der Charakter wann wie und warum durchleben soll?
Genau. Du schreibst Dir z.B. eine Art "Steckbrief", wo Dein Charakter herkommt, seine Kindheit, was er kann, was er für Vorlieben hat, die Beziehungen zu anderen Charakteren und Figuren (Eltern, Geschwister, etc. ) und dann stichpunktartig, durch welche Erlebnisse Du ihn schicken willst und wie er sich dabei verändert. Dann hast Du eine Art "Leitfaden", durch den Du ihn bei Schreiben nie verlierst. Das heißt nicht, dass Du völlig starr an diese Vorlage gebunden bist, aber wenn der Charakter dann beim Schreiben eine neue Richtung nimmt, kannst Du es mit dem Steckbrief abgleichen und letzteren entsprechend anpassen.
 

Alefa

Nur-Hörer
Ich mag die Entwicklung von Edmond Dantès im Grafen von Monte Christo recht gern.
Erst kürzlich wieder gelesen.
 

PeBu34

Der Forumsperfektionist
Sprechprobe
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Die Schneeflockenmethode ist eigentlich eine Hilfe zum plotten von Romanen, enthält aber auch Teile, die helfen sollen Charaktere zu entwickeln. Sie ist vielleicht nicht ganz so gründlich, wie ein Lebenslauf, aber ich wollte sie trotzdem kurz erwähnen. Wenn ich sie nutze, halte ich mich nicht sklavisch an die Reihenfolge, sondern verwende sie, soweit ich sie brauchen kann.
:oops: Hab ich jetzt am Thema vorbeigeredet?...

Liebe Grüße von
Peter :)
 

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