iRig Cast und schnelle Aufnahmen mit iPad: Tipps?

Dieses Thema im Forum "Technik / Studio" wurde erstellt von windplayer, 19. März 2017 um 19:58 Uhr.

  1. windplayer

    windplayer Neuer Hoertalker

    Beiträge:
    2
    Hat jemand von euch Erfahrung mit Aufnahmen auf dem iPad und entsprechenden Apps?
    Für schnelle Aufnahmen (z. B. Spontane Sessions mit meinen Kindern) suche ich nach netten Settings.
    Ich habe mir als ultrakleine Mikrofon-Lösung (irgendwann werde ich da aufstocken) das iRig Mic Cast zugelegt.
    Als App gibt es für dieses Mikrofon speziell die App iMic (mit verschiedenen Mikrofon-Simulationen). Als Recording-Möglichkeit nutze ich AudioShare. Damit kann ich aufnehmen und das Aufgenommene direkt in Dropbox & Co. einstellen.
    Lange Rede... kurzer Sinn... Ich suche noch eine Effekt-App, die die Stimme durchsetzungsfähig macht (radiomäßig) und die Stimmen nicht kalt, sondern warm wiedergibt. Bei Kompressor-Apps bin ich auf Level 24 oder PeakQ gestoßen. Kennt ihr euch damit aus und habt ihr Empfehlungen für Einstellungen bzw. ganz andere Apps? Auf klangliche Feinheiten kommt es mir nicht so an.
     
  2. maushausstudio

    maushausstudio Super-Hoertalker

    Beiträge:
    78
    Hallo @windplayer ,
    Ich bin ja mal gespannt, ob einer von den Hiesigen mit Deinem oder vergleichbaren Equipment arbeitet. :cool:
    (Bei Thomann hat das Teil allerdings überraschend gute Bewertungen bekommen).
    Ich (meine unmaßgebliche Meinung) sage mal so: Hier wird mit Liebe und Sorgfalt am Detail gearbeitet, um z.B. um Raumhall, Rumpelgeräusche u.ä. zu vermeiden, da werden Sprecherkabinen selbst gebaut, an Mikrofonpositionen gefeilt...
    Das ist hier eher nicht so die "shoot and forget"-Attitüde. Vielleicht noch für Atmo's oder Naturgeräusche..
    Aufnehmen und ohne(!) Bearbeitung ab ins File-Sharing oder Social Media - für mich völlig undenkbar!
    Vielleicht ist folgendes Forum für Dich auch geeignet: www.audiyou.de , das ist ein Hamburger Schülerprojekt, bei dem der Schwerpunkt eher auf dem Fieldrecording liegt.
    Just my 2 cents, sorry for that, Grüße, der Hannes
     
  3. Lupin Wolf

    Lupin Wolf Klaus Schankin

    Beiträge:
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    Ich besitze zwar kein iPad, aber zu dem Thema hatten wir schon einen Workshop auf dem IHW (2015) und eine Thread, zu dem ich mal verweise:

    http://www.hoer-talk.de/threads/audiobearbeitung-recording-mit-tablet-smartphone.22542/#post-293913

    Gut, den Begleittext muß ich irgendwann einmal erneuern. iRig hat seine Palette inzwischen auch erweitert. Ich hab für meine Androiden tatsächlich ein iRig Pre plus Adapter (mein Tablet kommt ohne damit nicht zurecht, andere Kabelbeschaltung) im Einsatz. Da kann ich jedes XLR Mic dran betreiben und es wird vom Klang her nur von dem Bordinternen Headset Mic Soundchips eingeschränkt - je nach Gerät fällt das völlig unterschiedlich aus. Noch besser ist der Anschluß via USB (für aktuelle iPhone/Pads also ein Lightning Adapter nötig für Fremdgeräte, für die alten breiten gibts ebensolche Adapter). Da wird der Klang um längen besser und ist nicht durch die Headset Eingänge begrenzt. Soundkarten, USB Mics, Soundinterfaces (gibt es auch als Mobile Varianten) - da sind dem keine sonderlichen Grenzen mehr gesetzt, weder auf iOS noch Android. Parallel werkelt zur Not auch mein altes Samson Meteor an dem Tablet, wenn ich es Direkt dort zum bearbeiten haben will - geht alles.

    Mittlerweile gibt es übrigens das iRic Field - das sollte vom Klang nochmal eine Schippe drauf legen und dein Mic Cast in den Schatten drängen - Anschluß via Lightning.

    In Sachen Software verweise ich zurück auf den obigen Link, ist aber Ansichtssache was du da verwendest. Von iRig gibt es Local Life, das bietet so allerhand und gleich für Life Aufnahme/Ausgabe...nur ob es das ist, was du suchst?
    In Ermangelung eines iOS Geräts kann ich jetzt keine besseren Softwaretips jetzt geben.
     
    petermax1 gefällt das.
  4. windplayer

    windplayer Neuer Hoertalker

    Beiträge:
    2
    Danke für eure vielen Hinweise. Das iRic Field finde ich aufgrund der Konstruktion extrem unpraktisch.
    Da würde ich tatsächlich irgendwann eher die Variante USB + vernünftiges Mikro bevorzugen.
    Wegen der Software werde ich mich dann noch mal in audiyou umsehen. Guter Tipp!
     

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