Hörspielaufnahmen unter Liveregie über TeamSpeak o.ä.

Dieses Thema im Forum "Tutorials / Anleitungen" wurde erstellt von FaMe, 29. Januar 2018.

  1. Comewhatmay

    Comewhatmay Super-Hoertalker

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    Mit @MsEverdeen geht das auch immer hervorragend. So alle 20 Sekunden kann man für 5 Sekunden gut was aufnehmen ;-) -
     
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  2. FaMe

    FaMe Super-Hoertalker

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    Im Takt ja nur, um die genauen Zeiten für den CUtter später aufzunehmen, nicht dass er noch jede einzelne Spur um Millisekunden verschieben muss, dass alles passt:D
    AUch das Klopfen bei Fehlern war eher als Signal für den Cutter gedacht à la "Ah! Da war was. Da muss ich genauer nachschauen!" Aber der Cutter hört sich ja ohnehin alles nochmal an. Das fällt das dann so oder so auf;)
     
  3. Conan

    Conan der Barbier

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    Gleichzeitiges Einsprechen mit Liveregie finde ich vom Grundgedanken her auch die optimale Aufnahmesituation, kann aber gut verstehen, dass das mit einer großen Take-/Sprecherzahl und dem erhöhten Zeitaufwand nicht für jeden machbar ist. Den großen Vorteil gegenüber dem X-en sehe ich aber auch darin, dass man sich bei einer Livesession viel besser auf seine Anspielpartner einstellen kann und so vielleicht auch ein paar spontane Einfälle entstehen.

    Bei unserem Beitrag für den 5-Min Shorty Wettbewerb haben wir uns z.B. vor dem Einsprechen auch zu einer Probelesung per Skype zusammengeschaltet und bei einem der Durchläufe fingen die Sprecher dann von selbst an, einander "Zuhörsignale" (keine Ahnung wie die Germanisten das nennen :D... jedenfalls Einschübe wie "Mhm", "Aha", "Echt jetzt?") zu geben. Die haben wir dann auch direkt für die finale Schnitt Fassung genommen. Ist zwar nur ein Detail, lässt aber den ganzen Dialog mMn gleich viel realistischer und "abgestimmter" klingen ;)
     
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  4. HaPe

    HaPe Super-Hoertalker

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    Wer die Möglichkeit schaffen kann, dem kann ich Regie während des Einsprechens aus meiner Erfahrung empfehlen.

    Sprecher und Regie können direkt
    - die Interpretation der Rolle abgleichen oder auch entwickeln
    - direkter reagieren
    - Ausprachefehler korrigieren
    und so Retakes weitesgehend vermeiden.
    (die Regie kann ja die Rolle des Dialogpartners übernehmen, wenn der vorgesehene Sprecher nicht dabei ist)

    Gleichzeitiges Einsprechen kann auch Sinn machen, um die Dialog echter zu klingen zu lassen, sehe ich auch so.

    Beim Timing finde ich, dass es nur in bestimmten Situationen sinnvoll und nützlich ist.

    Manche Passagen klingen sicherlich besser, bzw. lassen sich mit X-en nicht so hinbekommen.
    Ich hab das mal mit Dagmar für dein Crazy5 gemacht und finde, man hört den positiven Effekt deutlich (beide gleichzeitig vor dem selben Mikro):
     

    Andererseits glaube ich nicht, dass das zwingend den Dialogschnitt so verkürzt.

    Die Synchronisierung der Aufnahmen war bei meinen Versuchen nicht so einfach, außerdem kommen auf meine Aufnahme, je nach Einsprech-situationen/Kopfhörer, die Parts meiner Gesprächspartner mit drauf.
    Und nachjustieren musste ich die Dialoge in jedem Fall.

    Mein Gedanke zu - alle Sprecher in einer Szene Live zusammen zu bringen:
    Für drei Takes einer kleinen Rolle in einer ganzen Szene eine Stunde Live-Session kann lustig sein und Spaß nachen, kann aber auch etwas unverhältnismäßig scheinen.

    Wie so oft sollten Vorlieben, Möglichkeiten und Verhältnismäßigkeit entscheiden.
     
  5. Rainer

    Rainer Super-Hoertalker

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    Sorry @Gabriel für die späte Reaktion:
    Also ich finde Liveregie immer sinnvoll, da man als Sprecher auf diese Art sofort ein Feedback bekommt und nicht raten oder mutmaßen muss, ob es passt, was man gerade eingesprochen hat. Lieber einmal eine klare Ansage vom Regisseur, als alleine 5 verschiedene Varianten aufnehmen und hoffen, dass die gewünschte dabei ist.

    Allerdings ist Liveregie natürlich oft ein terminliches Problem und man ist zeitlich nicht so flexibel, als wenn man alleine aufnimmt. Es hat halt alles seine Vor- und Nachteile.
     

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