Hör-Geschichte Hörbuch: ULTREYA! Wenn der Jakobsweg ruft...

Dieses Thema im Forum "Eingesprochene Geschichten" wurde erstellt von Alex, 5. Januar 2017.

  1. 7klang

    7klang Musikus/Komponist 7klang.de

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    Moin Alex :) super, Danke!
    Bin allerdings erst morgen wieder am PC... gebe dir Bescheid, ob's geklappt hat :)
     
  2. Heiko-1970

    Heiko-1970 Hörspielfan

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    Hallo Alex.
    So, nun habe ich auch den restlichen Kapitel gehört. Auch diese haben mich gut abgeholt Danke nochmals fürs Teilen.
     
  3. Alex

    Alex Euch werd ich was erzählen...

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    Hallo Heiko,

    sorry die späte Rückmeldung.
    Vielen Dank für das Feedback, freut mich sehr zu hören.:)

    LG
    Alex
     
  4. Marco

    Marco Autor Mitarbeiter

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    Ich habe mir jetzt die ersten 6 Tracks angehört. Es hat mir wirklich sehr gut gefallen. Es macht mir Freude Dich da hörtechnisch begleiten zu können. Allerdings hatte ich am Anfang immer Bauchschmerzen wenn Du Saint-Jean-Pied de Port ausgesprochen hast. Ich glaube, das üben wir noch ;).
    Ansonsten aber ein tolles Hörbuch. Auch technisch stimmts. Sehr angenehme Erzählerstimme. Vielleicht sprichst Du ja demnächst mal einen John Gisham ein, oder einen Noah Gordon :)
     
  5. Alex

    Alex Euch werd ich was erzählen...

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    Hallo Marco,

    vielen Dank für das Feedback. Das freut mich sehr.
    Da du ja selbst schonmal dort gewesen bist, kam dir das eine oder andere sicher bekannt vor.

    Echt...? :eek: Wo habe ich Bauchschmerzen verursacht?
    Das muss wohl regional unterschiedlich ausgesprochen werden.
    Und zwar habe ich einem befreundeten Musiker (ist gebürtiger Franzose) meine ersten Versuche
    des Hörbuches vor 8 Monaten mal zum hören gegeben. Und er hat mir ziemlich genau diese Version vorgesprochen.
    Was natürlich nicht heißt dass ich es 100% umgesetzt habe...:D
    Wichtiger aber, dass dir die Geschichte gefällt.

    Weitere Hörbücher werden sicher folgen. Grisham wäre mal was...
    Man muss sicher Sinn und Zweck im Auge behalten.
    Ich weiß derzeit noch nicht wo die Reise hingeht, ob kommerziell oder weiterhin
    hobbymäßig. Ist ja viel Arbeit, die natürlich viel Spaß macht.

    LG
    Alex
     
  6. Marco

    Marco Autor Mitarbeiter

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    Also ich habe es von den Basken gelernt, von einem der da geboren ist. Ich war in meiner Jugend bestimmt 8x hintereinander für jeweils 4 Wochen im schönen Baskenland (Saint Jean de Luz (Donibane Lohizune)), da habe ich eine andere Betonung gelernt ;).
    Aber die Geschichte ist schon toll :)
     
  7. Alex

    Alex Euch werd ich was erzählen...

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    Ach so, ja die Basken verschlucken das "de" ein wenig. Also "Saint-Jean-Pied-Por" oder so.
    Auf jedenfall eine tolle Gegend. Hoffe dass ich bald wieder mal los kann.:)
     
  8. oxytocinated

    oxytocinated charly

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    Ich hab gestern endlich fertig gehört.
    Fazit: Danke, dass Du uns mit auf Deine Reise genommen hast. Es war echt interessant und ich habe das ein oder andere Mal ziemlich geschmunzelt :)
    Wie Du die Entwicklung Deiner Spanischkenntnise beschrieben hast, fand ich echt süß. ("Baby- Spanisch"... da dachte ich erst an Gebrabbel, bis ich's kapiert habe ^^ )

    Ist das "Bueno dia" eigentlich eine Art Running Gag oder wird das tatsächlich so benutzt? Ich kenne nur die Pluralversion "Buenos dias".

    Möchtest Du noch Feedback zum Sprechen an sich? (Betonung im Satzverlauf und so)
     
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  9. Alex

    Alex Euch werd ich was erzählen...

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    Danke dir für dein Feedback.:) Bekommt man nicht oft...
    Das Bueno Dia ist tatsächlich eine Art Running Gag die der Österreicher (Rainer) unterwegs immer wieder hervorgeholt hat. Unterwegs haben die campesinos oder Opis in den Dörfern immer so gegrüßt. Zumindest klang es immer so und deshalb haben wir das so übernommen. Vielleicht verschlucken die das S ein wenig. Hätte ich wohl dazu schreiben können.

    Ja gern warum nicht? Allerdings muss ich anmerken dass ich im Buch so ziemlich alle Regeln des Schreibens
    ignoriert habe, da ich ja ohne Vorkenntnisse einfach drauflos geschrieben habe.
    Daher habe ich im Hörbuch auch eher intuitiv im Plauderton gesprochen wie mir der Bart gewachsen ist
    Die Aufnahmen sind übrigens über einen längeren Zeitraum entstanden und wenn ich die im Auto
    so gegenhöre, möchte ich am liebsten einiges neu machen. Aber so wird man nie fertig...;)

    LG
    Alex
     
  10. oxytocinated

    oxytocinated charly

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    Hehe, ja, das glaub ich ^^
    Dann werd ich es mir nochmal anhören und mir die passenden Stellen rausschreiben. Kann unter Umständen etwas dauern.
    (Und ich möchte direkt vorher schon anmerken, dass das nicht bedeuten würde, dass ich es "besser" könnte, sondern es ist bloß, was mir aufgefallen ist. Bei meinen eigenen Aufnahmen fällt mir auch immer viel auf, was ich noch verbessern möchte.)
     
  11. schnitzel

    schnitzel Super-Hoertalker

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    Moin Alex,
    so, nachdem ich nun am Wochenende 10 Stunden Autofahrt absolviert habe, hatte ich nun auch Zeit ein wenig Hörbücher/Hörspiele zu hören und deine Wanderung stand natürlich auch auf der Playlist.
    Eines Vorweg: Ich bin höchstwahrscheinlich nicht die Zielgruppe für das Thema Jakobsweg (Das Buch vom Hape hab ich auch nicht gehört/gelesen), aber ich fand es mal ganz super, eben über den hörtalk, auch mal mit fremden Hörmaterial in Berührung zu kommen.
    Die nachstehende Kritik bitte nicht überbewerten, es sind lediglich persönliche Einschätzungen und Jammern auf sehr hohem Niveau!

    Lange Vorrede.....hier mein Review:

    1. Meinen allergrößten Respekt für das Abschließen dieses Großprojekts! Gratulation für das erste(?) eigene geschriebene und vertonte Buch! Dazu gehört schon echt eine gewisse Prise Durchhaltevermögen, Disziplin und Masochismus ;)

    Zur Produktion/ Zum Sprechen:
    - Am Anfang hab ich dir noch angehört, dass du dich noch nicht "eingesprochen" hast und noch den GANZ leichten Hauch von "vorlesen" und eben nicht "erzählen" Inne hast. Das legte sich dann aber unglaublich schnell und war für mich über weit die Hälfte des Hörbuchs gar nicht mehr zu vernehmen. Zum Schluss hast du einen wunderbaren Plauderton drauf dem man sehr gut zuhören und lauschen kann.
    - Die Musikuntermalung im allerersten Track fand ich in der ersten Minute ganz nett, in der zweiten Minute ging er mir aber schon arg auf den Keks. Die Lösung die du später gefunden hast, mit dem kurzen musischen Untermalen der Anfänge und Enden eines Kapitels fand ich echt super! Weiter so!
    - Störende Nebengeräusche, Schwankungen in der Lautstärke, Unangenehm aufgearbeitete Frequenzen, etc... waren GARNICHT zu hören (zumindest nicht in meinem Mitsubishi Colt bei 140 auf der Autobahn :) ) Von daher produktionstechnisch 1A mit Sternchen, von mir.

    Zum Text/Buch:
    Ich erwähnte ja eingangs, dass das Thema mich nicht wirklich beschäftigt und vielleicht bin ich deshalb ja mit falschen/nicht angebrachten Voreingenommenheiten ran gegangen.
    Kurz: Es ist ein Reisebericht.
    Ich hätte mir noch ein wenig mehr über deinen "seelischen" Vorgang erhofft. Aber ich weiß auch, dass sowas unglaublich schwer zu (be)schreiben ist und noch schwerer ist zu veröffentlichen oder du vielleicht deine Wanderung nicht so sehr über diese Komponente empfunden/definiert hast und deswegen darüber nichts berichtet wird. Das Buch bleibt eben sehr auf dem Erlebten hängen (Was gab es zu essen, Wann wurde ins Bett gegangen; Wer war da) und geht weniger explizit in die Introspektive. Die Introspektive konnte man zwar zwischen den Zeilen erahnen, aber gerade beim Thema "spirituell motiviertes Wandern" hätte ich persönlich mir einen Tick mehr gewünscht. Höchstwahrscheinlich ist das aber nur mein voreingenommener Wunschgedanke bei dem Thema gewesen und ist daher auch weniger wichtig.

    Eines muss ich noch loswerden: Du hast gefühlt mehr Leute auf der Reise kennengelernt als ich in den letzten 10 Jahren! Und das mit den Wanderstöcken war echt gut geschrieben und umgesetzt. Als du zum dritten mal mit dem Stock anfingst musste ich schon laut loslachen :)

    Insgesamt ein wunderbares Erstlingswerk bei dem ich nur Beifall klatschen kann. Das Vorhaben des Wanderns an sich, bis zum Buch schreiben und daraus dann, als I-Tüpfelchen, noch ein Hörbuch selber zu produzieren, in dieser sehr hohen Qualität; Chapeau! Du kannst unglaublich Stolz auf dich sein! Aber ich denke dafür brauchst du nicht so jemanden wie mich, der dich daran erinnert.
     
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  12. Alex

    Alex Euch werd ich was erzählen...

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    Hi @schnitzel

    zunächst mal vielen Dank für dein ausgiebiges Feedback.
    Ich weiß das sehr zu schätzen und möchte daher auch auf einige deiner Punkte eingehen.

    Haha!! Masochismus trifft es teilweise wirklich, wenn ich überlege wie oft ich ganze Kapitel neu eingesprochen habe weil ich immer wieder Haare in der Suppe gefunden habe. ;)
    Aber danke für die Blumen und ja, es ist mein erstes und bisher einziges Buch welches ich geschrieben habe.
    Vertont habe ich bisher nur kürzere Geschichten aber noch kein Buch.
    Ich muss aber auch dazu sagen, dass meine Geschichte nicht als Buch geplant war.
    Das hat sich so ergeben beim niederschreiben meines Tagesbuches.
    So habe ich sicher nicht nur eine Regel des Schreibens gebrochen. Aber es war in vielerlei Hinsicht ein Übungs- und Spaßprojekt. Da ich an diesem Buch (160 Seiten, davon 70 Fotos) schon fast 1 Jahr dran gesessen habe, wäre hier sicher nichts verdient.

    Ja man findet sich mit der Zeit wohl rein. Die Aufnahmen sind über einen Zeitraum von rund 8 Monaten entstanden
    und die Konstanz ist nicht immer gegeben. Aufnahmezeiten wie es gepasst hat (Abends oder mal Miittags) Tagesform usw. Aber ich verstehe deinen Punkt. Mein Respekt gilt seither jedem professionellen Hörbuchsprecher.
    Wegen der Musik, ja ich hatte etwas gehadert. Aber dieses wunderschöne Gitarrenintro (vom @7klang übrigens)
    hat es so schön untermalt, dass ich nicht kürzen wollte. Aber ich werde es noch kürzen bevor ich die CDs machen lasse (nur Kleinserie 30 CDs zum verschenken).

    Klar dass man an einem solchen Werk, wenn man es vor sich liegen hat, unterschiedliche Erwartungen hat.
    Es ist tatsächlich ein sehr persönlicher Reisebericht und es ist da soviel passiert, dass es durchaus doppelt so dick werden konnte. Wie du selbst schreibst, es ist nicht so einfach niederzuschreiben was einen bewegt, was der Weg mit einem macht und wie sich die Gemütszustände ändern. Ich hatte (wie im ersten Kapitel erwähnt) kein seelisches "Packerl" mit mir herumzutragen. Aber mir war wichtig einmal runterzukommen und aus dem täglichen Wahnsinn wo man medial dauerbestrahlt wird, auszubrechen. Der ständige Zwiespalt zwischen "Ich gehe allein - ich möchte Gesellschaft" war permanenter Begleiter. Ich wollte dem Leser gern nahebringen wie schön dieses Freiheitsgefühl beim Laufen ist. Aber auch profane Dinge wie, was gibt's zu Essen, wo schlafe ich heute?, wie ist das Wetter usw.
    Begeisterung des tollen Weges und das Vermissen der Familie waren für mich wichtige Punkte die sich ständig wiederholten. Vieles kann man dann thematisch nur oberflächlich bedienen. Spirituelles und Tiefenpsychologie, das können andere sicher besser. So konnte ich also nur meine Selbstbeobachtungen schildern. Das simple Caminoleben kann einem so viel Freude und Zufriedenheit bringen.
    Ohne das jetzt religiös zu meinen.

    Ja wahnsinn oder? :p Mir geht's im normalen Leben genauso.
    Aber auf dem Camino sind alle gleich. Alle haben das gleiche Ziel. Man spricht mit Menschen mit denen du sonst nie Kontakt hättest. Man hilft sich, hört einander zu (meistens :D) und es ist einfach klasse dass es hier keine Grenzen gibt.

    Ja Der Wanderstock und ich. Das ging nie lange gut.:) Aber in bergiger Landschaft muss der sein.
    Zum Schluss musste ich selbst schon drüber lachen.

    Vielen Dank nochmal. Ja das Buch hätte ich wohl so oder so geschrieben, auch wenn es nun niemand zu Gesicht bekommen hätte. Aber es ist ja das Teilen was solche Dinge so wertvoll macht.
    Und ohne Feedbacks wie deines, kann man aus Fehlern für Folgeprojekte nicht lernen.;)

    PS: Ich werde im Oktober übrigens wieder los und 700 km von Pamplona bis Santiago wandern/pilgern.
    Darüber werde ich dann aber kein Buch schreiben. :p

    Viele Grüße
    Alex
     
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  13. Alex

    Alex Euch werd ich was erzählen...

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