[Freigegeben] Sprechprobe: Benkuly

Dieses Thema im Forum "Männlich" wurde erstellt von benkuly, 11. September 2015.

  1. benkuly

    benkuly <nobody></nobody>

    Beiträge:
    355
    Hallo Leute,
    hier mal ein paar Sprechproben von mir :)
    Aktuell (mit * markiert) nutze ich:
    • selbstgebaute Sprecherbox mit Display
    • Mikro: t.bone SC 400 (XLR)
    • Interface: Steinberg UR242
    • DAW: Magix Samplitude Pro X2
    • meine Stimme(n)
    Stimmen

    Hinweis an den Cutter (Stimmenmix)*

     

    Titanium*
     

    Beamter (mehrere Versionen)*
     

    Erzähler (mehrer Versionen)*
     

    Russe* Arbeiter 1 aus Valentin Winter 01
     

    Agressive Werbestimme*
     

    Deranor (Titanium-Stimme)* aus Die Macht des Feuers
     

    Trommon aus Die Macht des Feuers
     

    Brogo aus Die Macht des Feuers
     

    Das Auto
     

    Emotionen

    Genervt*
     

    Selbstbewusst*
     

    Vorgelesener Text
     

    Reue, Trauer
     

    Sauer
     

    Vielen Dank fürs Zuhören!
     
    Zuletzt bearbeitet: 17. Januar 2017
    Der Waschbär und Telliminator gefällt das.
  2. benkuly

    benkuly <nobody></nobody>

    Beiträge:
    355
    Schade, dass es so lange dauert. Bei meiner letzten Sprechprobe vor einem Jahr habe ich sehr schnell und sehr gutes Feedback bekommen :wink:
     
  3. jam

    jam Absolut

    Beiträge:
    1.544
    Hallo benkuly, wir bemühen uns natürlich immer darum, auch zeitnah auf die neueingestellten Sprechproben zu reagieren. Sollte es damit mal länger, oder gefühlt zu lange, dauern, reicht eine kurze Nachricht an uns.:)

    In der Tat kenne ich einige deiner Sprechproben noch.:) Ich bin jetzt nicht ganz sicher, aber ich gehe davon aus, daß die ersten beiden Proben den aktuellen Stand widerspiegeln, richtig? Du schriebst ja, daß du dir in der Zwischenzeit eine Sprecherbox gebaut hast. Möglicherweise ist diese etwas zu geschlossen, denn die Bassfrequenzen sind schon ziemlich stark ausgeprägt. Zumindest beim Erzählteil scheinst du relativ dicht am Mikro zu sein, weil es hin und wieder mal kleinere Explosionen im Bassbereich gibt. Insgesamt mußt du bei dieser Mikronähe relativ weich sprechen, was natürlich ein wenig das freie Sprechen behindert.

    Bei "Dialekt 1" stört der Bass, vermutlich wegen der anderen Sprechweise, nicht so sehr, aber man hört's beim Intro schon auch.

    Da Raumhall bei deinen, vermutlich aktuellen, Aufnahmen noch kein Problem ist, wären vielleicht 5cm weiter vom Mikro noch einmal zu überlegen. Falls der angehobene Bass aber durch Resonanzen deiner Sprecherbox selbst verursacht wird, hilft das natürlich nicht viel. Eventuell hilft es dir aber, etwas mehr Kraft beim Sprechen einzusetzen, wenn es mal sein muß.

    Fazit: die ersten beiden Proben klingen ganz gut, und Raumhall ist kein Problem. Den etwas starken Bass könnte man mit einem EQ noch etwas einfangen, so daß die Qualität für die Freigabe reichen würde - die Vermeidung von Pop-Lauten vorausgesetzt. Gut wäre jedoch, wenn alle Proben, die für eine Freigabe herangezogen werden sollen, den aktuellen Stand haben. Der Mindestumfang an eine Sprechprobe wären ein Erzählteil und drei verschiedene Emotionen.
    Da die Sprechprobe allerdings neu eingestellt ist, würde ich empfehlen, die "alten Sachen" nicht weiter zu verwenden.:)
     
  4. benkuly

    benkuly <nobody></nobody>

    Beiträge:
    355
    Hey jam, danke für die hilfreiche Kritik. Ich werde mich morgen um neue Aufnahmen kümmern, wobei sich meine Kreativität für Texte leider immer sehr in Grenzen hält.
    In der Tat sind die ersten beiden Aufnahmen die aktuellen aus der Sprecherbox. Ich werde versuchen mit etwas Abstand zum Mikro die Resonanzen einzudämmen.
    Der Bass war ja auch das letzte Mal mein Problem, das ich bis zum Ende nur mit EQ lösen konnte. Ich hoffe ich bekomme das auch ohne hin. Wäre sonst schade um die Sprecherbox (3*60cm groß. Eine Seite ist offen, der Rest mit dickem Noppenschaum bedeckt), die ja eigentlich genau diese Resonanzen verhindern sollte.
     
  5. benkuly

    benkuly <nobody></nobody>

    Beiträge:
    355
    Ein kurzes Update: Ich habe nun mal testweise etwas weiter vom Mikro entfernt und etwas lauter gesprochen. Leider sind die Bassresonanzen immer noch da. Falls jemand Tipps hat, wie man sie in einer 3*60cm großen Sprecherbox( Eine Seite ist offen, der Rest mit dickem Noppenschaum bedeckt) eindämmen kann, würde ich mich sehr darüber freuen. EQ löst das Problem zwar, jedoch ist dies längerfristig sicher keine gute Option und für den Cutter mehr Arbeit.
     
    Zuletzt bearbeitet: 17. September 2015
  6. jam

    jam Absolut

    Beiträge:
    1.544
    Vielleicht magst du diesen Versuch mal zum Hören zur Verfügung stellen, oder habe ich etwas übersehen?:) Mich würde interessieren, in welche Richtung der Klang sich jetzt verändert hat.
     
  7. benkuly

    benkuly <nobody></nobody>

    Beiträge:
    355
     
    Das Rauschen im Hintergrund ist mein PC, den ich aus Versehen angelassen hatte. Wichtig ist ja nur, dass auch mit weiterem Abstand und lauterer Sprechweise die Resonanzen da sind.
     
  8. jam

    jam Absolut

    Beiträge:
    1.544
    Nur so aus Neugier: wie weit warst du bei der neuen Aufnahme denn vom Mikro entfernt? Generell scheint sich dieser Abstand aber nicht so gut zu eignen, weil der Raumklang stärker hörbar ist. Von den Resonanzen her gebe ich dir recht, daß sie gleichgeblieben sind, wobei du etwas höher sprichst, vermutlich weil lauter.

    Wie ich früher schon schrieb, wäre die Sache mit dem Bass hier noch mit einem EQ zu beheben, aber wenn du noch experimentieren willst, könntest du noch probieren, die Mikrofonposition relativ im Raum bzw. zu deiner Box zu verändern. Eventuell gibt es auch noch Tipps oder Hinweise aus den anderen Sprechproben oder im Technik-Bereich.
     
  9. benkuly

    benkuly <nobody></nobody>

    Beiträge:
    355
    Ich war etwa 5-10 cm entfernt.
    Da ich leider (noch) keine Lösung gefunden habe, habe ich das Problem mit einem EQ behoben. Die Aufnahmen sind also bearbeitet und ich habe noch zwei neue hinzugefügt.
     
  10. jam

    jam Absolut

    Beiträge:
    1.544
    Die neuen Proben sind jetzt vom Klang her etwas dünn geworden, weil du die Bassfrequenzen vermutlich zu sehr gekappt hast. Ich würde auch dringend empfehlen, so wie es in den Hinweisen zu den Sprechproben steht, von Nachbearbeitungen für Aufnahmen in der Sprechprobe abzusehen, weil die Filterung durch einen EQ niemals global sein sollte. Sie hängt immer von der jeweiligen Stimmfarbe und -höhe, die du verwendest, ab, sowas muß später der Cutter machen. Wie das bei Resonanzen üblich ist, treten solche natürlich nicht immer auf, daher darf man nicht grundsätzlich filtern.

    Der höhere Abstand vom Mikro war anscheinend ungünstiger, weil dadurch das Rauschen im Verhältnis stärker geworden ist (wieviel war es denn ganz zu Anfang?). Im Moment klang die allererste Probe (Referenz: Hoerbuch_Bewerbung_-_text_Anhalter-1441991288.mp3) noch am besten. Wie ich zuvor schon schrieb, wäre diese Probe auch freigabetauglich, wenn du die anderen Proben (die Emotionen) auf die gleiche Art aufnehmen würdest. Bitte nimm dabei keine EQ-Filterung vor, denn die Wahrnehmung der Stimme ist eine sehr subjektive Sache, und man kann allein durch Filterung den Charakter einer Stimme sehr verändern. Diese Freiheit solltest du unbedingt einem Cutter überlassen.:)

    Bei der großen Nähe zum Mikro solltest du aber sehr darauf achten, keine Plopp- oder Pustgeräusche zu verursachen, entweder durch geeignete Einstellung eines Popschutzes, oder du sprichst etwas am Mikro vorbei. Dann sollte die Freigabe nicht mehr lange auf sich warten lassen.:)
     
  11. benkuly

    benkuly <nobody></nobody>

    Beiträge:
    355
    Den Abstand zum Mikro habe ich eigentlich wie bei der allerersten Aufnahme. Komisch. Einen Popschutz habe ich mit drin, aber mein Fehler war wohl wirklich, dass ich direkt ins Mikro gesprochen habe, sodass der Popschutz nicht alles aufhalten konnte.
    Dass die erste Aufnahme am Besten geworden ist, liegt vllt auch genau daran, dass ich dort wegen dem Buch, aus dem ich vorlas, am Mikro vorbeigesprochen habe.
    Haben den EQ also wieder rausgenommen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 25. September 2015
  12. jam

    jam Absolut

    Beiträge:
    1.544
    Ohne EQ-Eingriff klingt deine Stimme auf jeden Fall ausgewogener. Alles andere zum EQ ist bereits gesagt. Auf die Plopp-Laute mußt du ein wenig achten, aber das kann beim Sprechen, gerade von lauten Passagen, immer einmal passieren und war bei diesen Aufnahmen jetzt hin und wieder zu hören (bei "Sauer"), aber im Rahmen, so daß die Qualität generell für die Freigabe reicht.

    "Drohend" war eigentlich eher eine weitere Erzählung, weniger eine Emotion, aber du wirst ja sicherlich in Zukunft die Palette noch etwas erweitern, so daß hier nun die Freigabe kommt. Wünsche dir viel Spaß beim Sprechen!:)
     
    benkuly gefällt das.
  13. benkuly

    benkuly <nobody></nobody>

    Beiträge:
    355
    Ich habe nun ein bisschen aufgerüstet. Neues Interface, neues Mikro. "Titanium" ist also die neuste Hörprobe.
    Würde mich über eine Einschätzung freuen :)
     
    Zuletzt bearbeitet: 16. April 2016
  14. jam

    jam Absolut

    Beiträge:
    1.544
    Das klingt deutlich besser als die älteren Aufnahmen. Wenn die Probe unbearbeitet war, wovon ich mal ausgehe, würde ich dir empfehlen, die anderen Proben auf den aktuellen Stand zu bringen. Mit welchem Mikro arbeitest du denn jetzt? Und was hast du sonst noch geändert?:)
     
  15. benkuly

    benkuly <nobody></nobody>

    Beiträge:
    355
    Mirko: t.bone SC 400
    Interface: Steinberg UR242

    Sobald der Adapter ankommt, werde ich das Mikro inklusive Spinne und früherem Pop-Schutz fest in der Sprecherbox befestigen.
    Meine Sprecherbox an sich ist gleich geblieben und den PC kann ich nun bei der Aufnahme laufen lassen, da man ihn nicht mehr hört (war beim Olympus LS-14 nicht der Fall).

    Die restlichen Proben werde ich bei Gelegenheit auch gerne aktualisieren :)
     

Diese Seite empfehlen